Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: WHO registriert elf Fälle
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sieht geringe Gefahr einer internationalen Ausbreitung, mahnt aber zur Wachsamkeit
Auf einen Blick
- Nach einem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff 'Hondius' meldet die WHO elf Infektionsfälle.
- Während das Risiko einer globalen Ausbreitung als gering eingestuft wird, empfiehlt die Organisation eine Überwachung der Betroffenen bis zum 21.
KI-generierte Zusammenfassung
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile von insgesamt elf Fällen aus. Neun Menschen seien positiv auf das Virus getestet worden - darunter ein Spanier, der sich in einem Militärkrankenhaus in Madrid in Quarantäne befinde.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez betonte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erneut, dass die Gefahr einer größeren internationalen Ausbreitung gering sei. Allerdings sei es möglich, dass in den kommenden Wochen weitere Fälle entdeckt würden. "Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei", so Tedros.
Die WHO empfiehlt eine strenge Überwachung der Menschen bis zum 21. Juni. In Deutschland befindet sich unter anderem ein Passagier aus dem Großraum Berlin in häuslicher Isolation, auch für eine Person aus Sachsen wurden sechs Wochen häusliche Quarantäne angeordnet.






