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Hapag-Lloyd: Alle Schiffe sicher aus dem Persischen Golf
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Die Welt25.06.2026Business3 dk okumaGermany

Hapag-Lloyd: Alle Schiffe sicher aus dem Persischen Golf

Auf einen Blick

  • Hapag-Lloyd hat alle seine Schiffe sicher aus dem Persischen Golf eskortiert.
  • Vier Schiffe waren zuletzt wegen des Iran-Kriegs blockiert.
  • Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat einen Evakuierungsplan gestartet, um die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus hatten die Schifffahrt in der Region stark beeinträchtigt. Hapag-Lloyd und andere Reedereien waren besorgt um ihre Schiffe und Besatzungen.

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Deutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd kann aufatmen: Knapp vier Monate nach Beginn des Iran-Kriegs und der damit einhergehenden Blockade der Straße von Hormus sitzt keines der Hapag-Lloyd-Schiffe mehr im Persischen Golf fest.

Alle Frachter, die von der vorübergehenden Schließung der Straße von Hormus betroffen waren und auf die Ausfahrt gewartet hatten, hätten die Region inzwischen sicher verlassen, erklärte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Zuletzt waren es demnach noch vier Hapag-Schiffe, die wegen des Iran-Kriegs feststeckten. Nun seien zwei von ihnen aus dem Golf herausgefahren. Das dritte sei unterverchartert worden, das vierte verbleibe für einen neu angelaufenen Einsatz im Golf.

Ursprünglich waren es sechs Hapag-Schiffe mit 150 Seeleuten gewesen. Eines kam bereits im April frei und bei einem anderen lief der Chartervertrag aus, womit es – wie das nun untervercharterte – nicht mehr zur Hapag-Lloyd-Flotte gehöre. Nach der jüngsten Einigung der USA und des Iran auf ein vorläufiges Friedensabkommen hatte das Hamburger Unternehmen die Hoffnung geäußert, dass auch weitere Schiffe bald die Straße von Hormus passieren können. Seit Wochen tagte bei Hapag-Lloyd ein Krisenstab, um eine Rückholung der Schiffe zu organisieren.

„Dies erfolgte erst nach sorgfältiger Bewertung der Sicherheitslage und in enger Abstimmung mit den relevanten Behörden, Sicherheitspartnern sowie unseren Teams an Bord und an Land“, erläuterte die Sprecherin. Aus Sicherheitsgründen gibt Hapag-Lloyd keine Details wie etwa Namen einzelner Schiffe, Routen oder Zeitpläne bekannt. Darauf verwies die Sprecherin auch mit Blick auf die Frage, ob die Schiffe im Rahmen eines seit Dienstag laufenden Evakuierungsplans der UN-Schifffahrtsorganisation IMO freigekommen seien.

57 Schiffe konnten passieren

Seit Beginn der Maßnahme haben nach IMO-Daten von Donnerstag 57 Schiffe die Straße von Hormus passiert. An Bord dieser Schiffe seien schätzungsweise 1100 Seeleute, so die International Maritime Organization (IMO). Der IMO-Plan soll insgesamt Hunderten von Schiffen mit rund 11.000 Crew-Mitgliedern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ermöglichen.

Am Donnerstag teilte die dänische Containerreederei Maersk ihrerseits mit, dass zwei ihrer Schiffe die Meerenge in der Nacht sicher durchquert und den Golf verlassen hätten. Dabei handele es sich um die konzerneigene Maersk Baltimore und ein derzeit von Maersk gechartertes Schiff. Zu einem späteren Zeitpunkt solle noch ein Schiff folgen. Zwei weitere Schiffe verblieben im Golf, so Maersk.

Offene Fragen

  • Wie lange hält das Friedensabkommen?
  • Werden weitere Schiffe folgen?
  • Wie sicher ist die Region langfristig?

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This article was originally published by Die Welt.

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