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Hendrik Wüst entzündet Lichter in Auschwitz
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Süddeutsche Zeitung20.05.2026Welt1 dk okumaGermany

Hendrik Wüst entzündet Lichter in Auschwitz

Auf einen Blick

  • NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst entzündete in Auschwitz-Birkenau Lichter am Mahnmal.
  • Eine Schulklasse aus Flensburg, dem Ort der Festnahme von Rudolf Höß, beobachtete die Zeremonie.

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Warum es wichtig ist

Ministerpräsident Hendrik Wüst entzündete Lichter am Mahnmal in Auschwitz-Birkenau. Eine Schulklasse aus Flensburg, dem Ort der Festnahme des früheren Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß, war anwesend.

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Nach dem Moment des Innehaltens, der eigentlich ein ganzer Vormittag des Innenhaltens gewesen ist, ergibt es sich ganz zufällig. Hendrik Wüst hat eben in der gleißenden Mittwochmittagssonne zwei Lichter am Mahnmal zwischen den einstigen Krematorien des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau entzündet, den Kopf gesenkt. Als der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens sich umdreht, steht da eine Gruppe Jugendlicher, die ihn interessiert beobachtet. Zehntklässler eines Gymnasiums. Sie kommen aus Flensburg, erklärt ihr Lehrer, wo der frühere Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß 1946 festgenommen wurde. Deshalb wollten sie sich ansehen, wofür Höß verantwortlich war.

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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