ICE-Beamter in Minnesota wegen Schüssen auf Haus angeklagt
Auf einen Blick
- Ein ICE-Beamter muss sich in Minnesota wegen Körperverletzung und falscher Angaben verantworten, nachdem er auf eine Haustür geschossen hatte, hinter der sich vier Personen befanden.
- Ein Mann wurde verletzt.
- Der Vorfall ereignete sich während eines umstrittenen Abschiebungseinsatzes.
KI-generierte Zusammenfassung
Ein Beamter der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE muss sich in Minnesota wegen abgegebener Schüsse während eines Einsatzes verantworten.
Konkret werden dem Mann Körperverletzung und falsche Angaben gegenüber den Ermittlungsbehörden vorgeworfen, wie die Staatsanwältin von Hennepin County, Mary Moriarty, auf einer Pressekonferenz mitteilte.
Demnach feuerte der Beschuldigte seine Waffe auf eine geschlossene Haustür, hinter der sich vier Menschen befanden. Ein Mann sei am Oberschenkel getroffen worden.
Wie Moriarty weiter mitteilte, schoss der ICE-Beamte bei einem Einsatz Mitte Januar auf die Haustür, »obwohl er wusste, dass sich dort Menschen befanden, die gerade ins Haus gerannt waren und weder für ihn noch für andere eine Gefahr darstellten«.
Die Kugel sei schließlich in der Wand eines Kinderzimmers stecken geblieben.
Der verletzte Mann habe sich rechtmäßig in der Gemeinde aufgehalten.
Die gewaltsamen Abschieberazzien in Minnesota hatten zu Beginn des Jahres landesweit für Aufsehen gesorgt.
Zwei US-Bürger wurden durch Schüsse von Bundesbeamten getötet.
Seither schwelt zwischen Bundesbehörde und Bundesstaat ein Streit um die Aufklärung der Ereignisse.
Moriarty sagte dazu, das Verfahren bleibe in der Hand der Staatsanwälte in Minnesota.
Im Falle einer Verurteilung könne der Beamte nicht vom Präsidenten begnadigt werden.




