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Innenminister wollen Abschiebung straffälliger Flüchtlinge erleichtern
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Innenminister wollen Abschiebung straffälliger Flüchtlinge erleichtern

Auf einen Blick

  • Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) fordert eine Senkung der Hürden für die Abschiebung straffälliger Flüchtlinge, auch aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und der Ukraine.
  • Er betont, dass das Sicherheitsinteresse der Bevölkerung höher gewichtet werden müsse als das Bleibeinteresse Einzelner, um die Akzeptanz für Flüchtlinge insgesamt zu wahren.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Andy Grote, möchte die rechtlichen Hürden für die Abschiebung straffälliger Flüchtlinge senken. Er argumentiert, dass das Sicherheitsinteresse der Bevölkerung höher gewichtet werden müsse, um die Akzeptanz für Flüchtlinge zu wahren.

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Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD), will die rechtlichen Hürden für die Abschiebung straffälliger Flüchtlinge unabhängig vom Herkunftsland senken. Dies sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland vor dem Treffen der Innenminister von Bund und Ländern, das an diesem Mittwoch beginnt.

Als Beispiele für Länder, in die man »intensiver« Straftäter zurückführen könne, nannte er Syrien und Afghanistan, aber auch die Ukraine. Er sei dankbar dafür, dass der in einigen Monaten auslaufende Schutzstatus für ukrainische Geflüchtete auf europäischer Ebene verlängert werde. Doch wenn man über den Schutzstatus für wehrfähige ukrainische Männer diskutiere, dann sollte man erst recht über den Schutzstatus für ukrainische Straftäter oder Extremisten sprechen.

Derzeit müssten für eine Ausweisung zwingende Gründe der nationalen Sicherheit vorliegen, sagte der SPD-Politiker. Diese Schwelle müsse man senken. Man könne der Bevölkerung nicht vermitteln, dass Menschen, die hier zum Teil wiederholt schwere Straftaten begehen, trotzdem bleiben können, sagte Grote. Man müsse das Bleibeinteresse des Einzelnen stärker mit dem Sicherheitsinteresse der Bevölkerung abwägen und Letzteres höher gewichten.

Wenn Menschen, die hier Schutz genießen, auch bei gewichtigen Straftaten und Verurteilungen zu Freiheitsstrafen ihr Aufenthaltsrecht nicht verlören, leide die Akzeptanz für den Schutz von Geflüchteten insgesamt, sagte Grote. Dies sei besonders dann der Fall, wenn ein anerkannter Flüchtling dann später schwerste Straftaten, wie zum Beispiel einen Mord oder einen Terroranschlag, begehen würde.

Verschärfung der Migrationspolitik in Deutschland

Die aktuelle Bundesregierung hatte zu Beginn ihrer Amtszeit 2025 eine »Migrationswende« ausgerufen und seitdem mehrere Maßnahmen beschlossen, um die Migrationspolitik in Deutschland zu verschärfen. Laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wurde bereits Ende vergangenen Jahres damit begonnen, Straftäter nach Afghanistan und Syrien abzuschieben.

Die Kontakte der Bundesregierung zu den Taliban in Afghanistan sind umstritten. Offiziell unterhält die Bundesregierung keine diplomatischen Beziehungen zu der radikal islamistischen Terrormiliz und erkennt sie nicht als legitime Regierung an. Seit ihrer Machtergreifung hat sich die Menschenrechtslage, vor allem in Bezug auf Frauenrechte, drastisch verschlechtert.

Den Wegfall von Schutzgründen nach Ende des Bürgerkriegs in Syrien muss das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in einem Widerrufsverfahren noch prüfen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte im März darauf gedrungen den Schutzbedarf syrischer Flüchtling neu zu bewerten.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Gesetzesänderungen zur Erleichterung von Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge.

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Offene Fragen

  • Wie werden die neuen Abschieberegelungen konkret aussehen?
  • Welche Länder werden primär betroffen sein?
  • Wie wird die internationale Gemeinschaft reagieren?

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This article was originally published by Die Zeit.

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