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Irankrieg: Zwei weitere Hapag-Lloyd-Schiffe passieren Straße von Hormus
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Spiegel Wirtschaft26.06.2026Business2 dk okumaGermany

Irankrieg: Zwei weitere Hapag-Lloyd-Schiffe passieren Straße von Hormus

Auf einen Blick

  • Nach dem Beginn des Irankriegs und der Blockade der Straße von Hormus haben zwei weitere Hapag-Lloyd-Frachter die Meerenge sicher passiert.
  • Damit sind keine Hapag-Lloyd-Schiffe mehr im Persischen Golf festgesetzt.
  • Auch Maersk-Schiffe konnten die Region verlassen, nachdem die USA und Iran ein vorläufiges Friedensabkommen erzielt hatten.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Nach Beginn des Irankriegs wurde die Straße von Hormus blockiert, wodurch zahlreiche Schiffe, darunter auch Frachter von Hapag-Lloyd und Maersk, im Persischen Golf festsaßen.

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Im Persischen Golf sitzt nun kein Hapag-Lloyd-Schiff mehr fest. Zwei Frachtern ist sicher die Ausfahrt durch die Straße von Hormus gelungen, für zwei weitere gibt es andere Lösungen.

Deutschlands größte Containerreederei hat die Durchfahrt von zwei weiteren Schiffen bestätigt. Knapp vier Monate nach Beginn des Irankriegs und der damit einhergehenden Blockade der Straße von Hormus sitzt damit keines der Hapag-Lloyd-Schiffe mehr im Persischen Golf fest.

Alle Frachter, die von der vorübergehenden Schließung der Straße von Hormus betroffen waren und auf die Ausfahrt gewartet hatten, hätten die Region inzwischen sicher verlassen, sagte eine Sprecherin. Zuletzt waren es demnach noch vier Hapag-Schiffe, die wegen des Irankriegs feststeckten. Nun seien zwei von ihnen aus dem Golf herausgefahren. Das dritte sei unterverchartert worden, das vierte verbleibe für einen neu angelaufenen Einsatz im Golf.

Ursprünglich waren es sechs Hapag-Schiffe mit 150 Seeleuten gewesen. Eines, die »Tema Express«, kam bereits in einer Nacht im April frei. Bei einem anderen lief der Chartervertrag aus, womit es – wie das nun unterverchartete – nicht mehr zur Hapag-Lloyd-Flotte gehörte. Nach der jüngsten Einigung der USA und Irans auf ein vorläufiges Friedensabkommen hatte das Hamburger Unternehmen die Hoffnung geäußert, dass auch weitere Schiffe bald die Straße von Hormus passieren können. Seit Wochen tagte bei Hapag-Lloyd ein Krisenstab, um eine Rückholung der Schiffe zu organisieren.

»Dies erfolgte erst nach sorgfältiger Bewertung der Sicherheitslage und in enger Abstimmung mit den relevanten Behörden, Sicherheitspartnern sowie unseren Teams an Bord und an Land«, sagte die Sprecherin. Aus Sicherheitsgründen gebe Hapag-Lloyd keine Details wie etwa Namen einzelner Schiffe, Routen oder Zeitpläne bekannt. Darauf verwies die Sprecherin auch mit Blick auf die Frage, ob die Schiffe im Rahmen eines seit Dienstag laufenden Evakuierungsplans der Uno-Schifffahrtsorganisation IMO freigekommen seien.

Seit Beginn der Maßnahme haben nach IMO-Daten von Donnerstag 57 Schiffe die Straße von Hormus passiert. An Bord dieser Schiffe seien schätzungsweise 1100 Seeleute, so die International Maritime Organization (IMO). Der IMO-Plan soll insgesamt Hunderten Schiffen mit rund 11.000 Crewmitgliedern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ermöglichen. Zuletzt waren die Durchfahrten nach einem Angriff auf ein Schiff vor der Küste Omans allerdings wieder gestoppt worden.

Am Donnerstag hatte die dänische Containerreederei Maersk ihrerseits mitgeteilt, dass zwei ihrer Schiffe die Meerenge in der Nacht sicher durchquert und den Golf verlassen hätten. Dabei handle es sich um die konzerneigene »Maersk Baltimore« und ein derzeit von Maersk gechartertes Schiff. Zu einem späteren Zeitpunkt solle noch ein Schiff folgen. Zwei weitere Schiffe verblieben im Golf, so Maersk.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Ein weiteres Maersk-Schiff wird zu einem späteren Zeitpunkt die Straße von Hormus passieren.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Welche Details umfasst das vorläufige Friedensabkommen zwischen den USA und Iran?
  • Wie stabil ist die Sicherheitslage in der Straße von Hormus langfristig?
  • Welche Schiffe verbleiben noch im Golf und warum?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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