Isar Aerospace baut Europas erste vollintegrierte Raketenfabrik in München
Auf einen Blick
- Das deutsche Start-up Isar Aerospace errichtet in Parsdorf bei München eine 40.000 Quadratmeter große Fabrik für die Serienproduktion von Raketen.
- Ziel sind bis zu 40 Stück pro Jahr, was die Branche revolutionieren könnte.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Isar Aerospace, ein deutsches Start-up, errichtet eine neue Fabrik für die Serienproduktion von Raketen in Parsdorf bei München. Die Fabrik soll bis zu 40 Raketen pro Jahr herstellen können und ist als vollintegrierte Trägerraketenfabrik konzipiert.
München. An einer Seite der Halle liegen die Tanks, an einer anderen Seite die Nutzlastverkleidung der Spectrum-Rakete – und erscheinen winzig. Das liegt daran, dass die neue Fabrik von Isar Aerospace noch fast leer ist – und gigantisch groß.
Hier in Parsdorf, einer Vorstadt im Norden von München, errichtet das deutsche Start-up auf 40.000 Quadratmetern eine Fabrik für die Serienproduktion von Raketen. Bis zu 40 Stück will es pro Jahr herstellen, eine für die Branche hohe Schlagzahl. Abgesehen davon, dass bislang der europäische Marktführer Ariane Group seine Produktion nur teilweise auf Fließbandmethoden umgestellt hat.
Can Araz, Entwicklungsleiter Isar Aerospace und Vice President „Spectrum“, sagt: „Wir sind die Ersten, die in Europa eine vollintegrierte Trägerraketenfabrik bauen.“
Araz ist verantwortlich für den Umzug und Aufbau der neuen Produktion, die in den nächsten Wochen beginnen soll. Gelingt die Umsetzung und kann die Münchener Firma weiter so viele Aufträge einsammeln wie bislang – dann leistet Isar Aerospace dort in ein paar Jahren Erstaunliches.
Offene Fragen
- Wann genau beginnen die Umzug und der Aufbau der neuen Produktion?
- Wie viele Aufträge kann Isar Aerospace weiterhin einsammeln?
- Welche spezifischen Fortschritte wurden bei der Umstellung auf Fließbandmethoden erzielt?





