Japans Aktienmarkt: Starke Kursgewinne trotz Intervention und Index-Besonderheiten
Die gemeinsame Intervention von Japan und den USA verunsichert Investoren, doch Strategen raten weiter zum Kauf japanischer Aktien.
Auf einen Blick
- Japans Aktienmarkt zeigt trotz einer gemeinsamen Yen-Intervention durch Japan und die USA eine starke Entwicklung.
- Vor allem der Nikkei 225 verzeichnet seit Anfang 2025 enorme Gewinne, weist jedoch strukturelle Besonderheiten auf.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Japans Aktienindizes haben in den letzten Jahren deutliche Kursgewinne verzeichnet.
Die gemeinsame Intervention Japans und der USA zur Aufwertung des japanischen Yen hat Investoren an Japans Aktienmarkt verunsichert. Doch Japans Aktien haben einen guten Lauf, und viele Strategen raten weiter zum Kauf.
Konjunkturpakete und marktfreundliche Reformen unter Ministerpräsidentin Sanae Takaichi dürften Japans Börse demnach weiter antreiben. Besonders stark zugelegt hat in den vergangenen Jahren der bekannteste Aktienindex des Landes, der Nikkei 225.
Er hat seit Anfang 2025 rund 65 Prozent gewonnen und damit mehr als doppelt so viel wie der US-Leitindex S&P 500. Und er ist auch deutlich stärker gestiegen als der japanische Index Topix und der MSCI Japan, die seither jeweils „nur“ 45 Prozent zugelegt haben.
Die besonders gute Entwicklung des Nikkei 225 liegt jedoch vor allem daran, dass der Index eine „Konstruktionskatastrophe“ ist, wie es Ali Masarwah, Geschäftsführer des unabhängigen Fondsvermittlers Envestor, ausdrückt. Das ist für Anleger wichtig, die börsengehandelte Fonds (ETFs) kaufen, die den Nikkei 225 abbilden.
Offene Fragen
- Welche Auswirkungen hat die Intervention langfristig auf den Yen?
- Wie stark wiegt die Konstruktionskatastrophe des Nikkei 225 für ETF-Anleger?







