Johan Eliasch als FIS-Präsident abgewählt
Auf einen Blick
- Johan Eliasch wurde als Präsident des Internationalen Ski- und Snowboardweltverbands (FIS) abgewählt.
- Alexander Ospelt aus Liechtenstein erhielt bei der Wahl in Belgrad eine Stimme mehr und wurde neuer Präsident.
- Eliasch stand seit 2021 wegen seines Führungsstils und fragwürdiger Vermarktungsideen in der Kritik.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Johan Eliasch, a Swedish-British billionaire, had been criticized for his leadership style, lack of transparency, and questionable marketing ideas since taking office in 2021. Several major ski nations had previously tried to oust him.
Der schwedisch-britische Milliardär Johan Eliasch ist als Präsident des Internationalen Ski- und Snowboardweltverbands (FIS) abgewählt worden. Beim Kongress in Belgrad erhielt Eliasch nur 64 Stimmen, Gegenkandidat Alexander Ospelt aus Liechtenstein bekam 65 Stimmen. Damit wurde Ospelt für vier Jahre zum neuen Präsidenten gewählt.
Eliasch stand seit Jahren in der Kritik und galt im internationalen Skisport als Reizfigur. Seit seinem Amtsantritt 2021 wurden ihm ein autoritärer Führungsstil, mangelnde Transparenz und fragwürdige Vermarktungsideen vorgeworfen. Auch für die angespannte Finanzlage des Verbands machten ihn Kritiker mitverantwortlich. Schon 2022 hatten mehrere große Skinationen, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, versucht, ihn aus dem Amt zu drängen. Sie scheiterten damals.
Auch bei der Ski-Elite war Eliasch unbeliebt
Auch bei prominenten Athletinnen und Athleten war Eliasch unbeliebt. So warfen beispielsweise die Skistars Mikaela Shiffrin (USA), Marco Odermatt (Schweiz) und Lucas Pinheiro Braathen (Brasilien) dem Ex-Präsidenten mangelnde Transparenz und Egoismus vor.
Vor der jetzigen Wahl fehlte Eliasch sogar in seinen beiden Heimatverbänden Schweden und Großbritannien die Rückendeckung, sie nominierten ihn nicht zur Wiederwahl. Daher besorgte er sich kurzfristig die georgische Staatsbürgerschaft, um antreten zu können. Über seine Verbindung zu Georgien sagte Eliasch der Nachrichtenagentur dpa: »Ich war schon dort. Es ist ein Land, das mir sehr gut gefällt.«
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Alexander Ospelt will implement changes to address the criticisms leveled against the previous administration.
Wahrscheinlich · Mittelfristig
Johan Eliasch may attempt to remain involved in sports governance through other avenues.
Möglich · Mittelfristig
Offene Fragen
- What specific marketing ideas were considered questionable?
- What is the exact financial situation of the FIS?
- What are the immediate plans of the new president, Alexander Ospelt?
- Will the criticism of Eliasch's leadership style continue to affect the FIS?

