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Jubiläum der ersten Spam-Nachricht: Am 3. Mai 1978 im ARPANET
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Heise Online01.05.2026Technik1 dk okumaGermany

Jubiläum der ersten Spam-Nachricht: Am 3. Mai 1978 im ARPANET

Gary Thuerk versandte die erste unerwünschte Werbemail – heute ein Milliardenproblem durch Cyberkriminalität

Auf einen Blick

  • Mai 1978 verschickte Marketing-Manager Gary Thuerk die erste Spam-Nachricht im ARPANET, dem Vorläufer des Internets.
  • Heute verursacht raffinierter Spam mit kriminellen Inhalten Schäden in Milliardenhöhe für die deutsche Wirtschaft.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Das ARPANET war ein wissenschaftliches Rechnernetzwerk als Vorläufer des Internets. Gary Thuerk nutzte es 1978 für Werbung.

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Am 3. Mai ist ein zweifelhaftes Jubiläum. An diesem Tag wurden im Arpanet, einem wissenschaftlichen Rechnernetzwerk, welches als Vorläufer des Internets gilt, die ersten SPAM-Nachrichten des IT-Zeitalters abgeschickt.

Der Marketing-Manager Gary Thuerk kam auf die Idee, das wissenschaftliche Netzwerk für IT-Werbung zu nutzen. Er besorgte sich einen entsprechenden Zugang und versendete die erste Spam-Mail.

War es damals nur eine nervige, aber abgesehen vom Zeitaufwand ansonsten harmlose unerwünschte Werbung, ist Spam mit kriminellen Inhalten mittlerweile zu einem wirtschaftlichen Problem geworden.

Sei es das Millionenerbe, das nach Zahlung einer Bearbeitungsgebühr überwiesen werden soll, die große Liebe, die nur eine Zahlung für das Flugticket entfernt ist, oder der vermeintliche Geheimtipp im Kryptomarkt: Kaum ist das Geld weg, oder man kommt dem Täter auf die Schliche, ist der Kontakt urplötzlich vorbei.

Spam-Mails werden immer raffinierter und die Schäden steigen. Spam ist auch bei der Onlinekriminalität gegenüber deutschen Unternehmen ein wichtiges Element: Laut einer Umfrage sollen der deutschen Wirtschaft im Jahr 2024 insgesamt Schäden von rund 179 Milliarden Euro durch Cybercrime entstanden sein.

Mit einem kleinen Nerdquiz rund um Spam läuten wir das Wochenende ein. In der heiseshow stellte Moderatorin Anna Bicker heise online-Chef Dr. Volker Zota und Redakteur Malte Kirchner drei Fragen vorab. Wie ein guter Spamfilter, sortierten sie 2⁄3 der falschen Antworten aus.

Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Weiter steigende Cybercrime-Schäden durch raffinierteren Spam

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Jahren

Offene Fragen

  • Welche genaue Firma beschäftigte Gary Thuerk?
  • Wie hoch sind die Spam-bedingten Schäden im Vergleich zu anderen Cybercrime-Formen?
  • Welche Maßnahmen ergreifen Unternehmen gegen raffinierten Spam?

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This article was originally published by Heise Online.

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