Jürgen Klopp und Thomas Müller: TV-Experten sorgen für Wirbel bei der WM
Auf einen Blick
- Jürgen Klopp und Thomas Müller polarisieren als TV-Experten bei der Fußball-WM.
- Klopps "Noch"-Aussage sorgt für Kontroversen, während sie insgesamt für Unterhaltung sorgen.
- Telekom plant weniger gemeinsame Auftritte.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Jürgen Klopp und Thomas Müller sind als TV-Experten bei der Fußball-WM im Einsatz und sorgen mit ihren Sprüchen für Aufsehen und Diskussionen. Ihre Rolle wird von einigen als komödiantisch, von anderen als grenzwertig zum Klamauk empfunden.
An Jürgen Klopp kommt keiner vorbei. Der ehemalige Trainer dominiert das bisherige TV-Geschehen der Fußball-Weltmeisterschaft wie kein anderer. Vor allem im Zusammenspiel mit Thomas Müller sorgt der nun als TV-Experte arbeitende Klopp für Schlagzeilen und polarisiert mit seinen Sprüchen, die sogar international für Aufsehen sorgen.
Klopp wirkt geradezu aufgedreht, wenn er in seinem Nebenjob vor der Kamera arbeitet. Hauptberuflich ist er als weltweit zuständiger Fußball-Chef von Red Bull tätig. Noch – um ein Wort zu nutzen, das für besonders viel Wirbel gesorgt hat.
Kritik kam auch von Lothar Matthäus, der unter anderem für die Fernsehsender Sky und RTL als TV-Experte arbeitet. „Das war eine Aussage, die meiner Meinung nach auch überflüssig war“, sagte der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler. Sogar die „New York Times“ berichtete über die Kontroverse.
Klopp findet sich selbst „dämlich“
Immerhin, Klopp zeigte sich selbstkritisch. „Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können, aber das war schon zu spät, und ich war im Fernsehen“, sagte der prominente Telekom-Mitarbeiter vor laufenden Kameras im Beisin von Nagelsmann am Sonntag nach dem Curaçao-Spiel: „Das ist flapsig rausgerutscht.“ Er habe festgestellt: „Ich werde übermorgen 59 und bin immer noch dämlich. Aber es ist einfach passiert.“
Sportdirektor Rudi Völler sagte, Klopp und Müller seien offenbar „mehr für die Komik zuständig“. Was bei Klopps TV-Experten-Debüt während der WM 2006 für das ZDF noch erfrischend und humorvoll wirkte, erscheint nun hart an der Grenze zum Klamauk – und manchmal darüber hinaus.
Klopp und Müller wissen sich selbst zu inszenieren und sorgen für einen enormen Werbewert. Sie erwecken den Eindruck, dass Pointen wichtiger als Analysen sind. Viele Fans lieben das und amüsieren sich prächtig. Allerdings wird es das Duo Klopp/Müller nach Informationen der dpa in den folgenden WM-Wochen seltener bei MagentaTV zu sehen geben.
Das war schon langfristig so geplant, heißt es. Am Montag beim Spiel Argentinien gegen Österreich (19.00 Uhr) soll der nächste gemeinsame Auftritt sein. Und spätestens beim Finale sind Klopp und Müller mit den anderen Telekom-Experten im Einsatz.
Das Kalkül der Telekom mit den namhaften Experten scheint aufzugehen. Bereits bei der Vorstellung des flotten Duos war TV-Chef Arnim Butzen glücklich und sagte: „Das war schon beste Unterhaltung mit viel Fußball-Verstand.“ Jetzt kommentierte er: „Jürgen Klopp, Thomas Müller, Mats Hummels, Tabea Kemme, Robert Andrich, Patrick Ittrich und Jonas Hofmann performen als MagentaTV-Experten ausgezeichnet.“
Klopp selbst hatte im Vorfeld des Turniers in Nordamerika erklärt: „Ich halte mich jetzt nicht für den größten Experten, wenn es darum geht, jeden Spieler jeder Nation bis ins Detail beschreiben zu können.“ Und zur Zusammenarbeit mit Müller sagte er: „Wir gehören schon zur Unterhaltungsseite.“
Zwei Ex-Weltmeister necken sich im ZDF
Auch Müller selbst setzte seine Ankündigung um. „Klare Kante und das offene Visier“, bezeichnete er als seine Stilmittel. Ein süffisanter „Spruch, der mal zwickt, der mal nicht so gut gefällt“, gehöre bei ihm dazu.
So redselig Klopp bei seiner Nebentätigkeit ist, so wenig auskunftsfreudig ist er sonst in seinem Job als Fußball-Chef von Red Bull. Jetzt kam er nicht umhin, sich bei MagentaTV zu äußern, nachdem sich während der ersten WM-Woche mit RB Leipzig der wichtigste Club des Brauseherstellers von Trainer Ole Werner getrennt hatte: „Wir sind ja beratend tätig als Global-Team. Wir waren in der Entscheidungsfindung mit dabei. Wir haben die Saison analysiert.“
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Klopp und Müller werden in den kommenden WM-Wochen seltener gemeinsam auftreten.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen
Offene Fragen
- Wie wird sich die reduzierte Sendezeit auf die Zuschauerzahlen auswirken?
- Wird die Kritik an Klopps Aussagen dessen zukünftige TV-Karriere beeinflussen?


