KI-Modell Fable 5: Gefährlich, aber nützlich?
Auf einen Blick
- Das KI-Modell Fable 5 von Anthropic kann komplexe Aufgaben übernehmen und Software schreiben, birgt aber auch Risiken für Cyberangriffe.
- Die US-Regierung ordnete zunächst eine Einschränkung an, nun ist das Modell wieder freigegeben – allerdings teurer und mit Beschränkungen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Das KI-Modell Fable 5 von Anthropic wurde von der US-Regierung wegen Sicherheitsbedenken zunächst eingeschränkt, ist aber nun wieder freigegeben.
Berlin. Nach ein paar Nachrichten schlägt „Fable 5“ Alarm. Meine Anfrage hatte die Schutzmechanismen seines Entwicklers Anthropic aktiviert. Das KI-Modell möchte deshalb nicht weiterarbeiten. Stattdessen übergibt es an ein anderes Anthropic-Modell.
Fable 5 soll mehr können als Anthropics Vorgänger: große Datenmengen verarbeiten, mehrere KI-Agenten anweisen, Software zu schreiben, und dem Nutzer gleich alle Schritte von komplexen Aufgaben abnehmen.
Eben diese Fähigkeiten machen Fable 5 aus Sicht der US-Regierung gefährlich. Denn es kann auch Sicherheitslücken in Software erkennen und könnte deswegen als Werkzeug für Cyberangriffe missbraucht werden. Mitte Juni hatte die US-Regierung Anthropic angeordnet, den Zugriff auf Fable 5 für Nutzer außerhalb der USA einzuschränken. Jetzt ist das Modell wieder freigegeben – jedoch mit Einschränkungen. Gleichzeitig ist es doppelt so teuer wie sein Vorgänger. Lohnen sich die Kosten trotzdem? Ich habe das in meinem Arbeitsalltag getestet.
Offene Fragen
- Wie effektiv sind die neuen Einschränkungen?
- Wird Fable 5 trotz höherer Kosten erfolgreich sein?






