Kompany zuversichtlich trotz 4:5-Niederlage: »Wir müssen gewinnen und wollen ins Finale«
Bayern-Trainer kritisiert Schiedsrichter nach packendem Champions-League-Halbfinale gegen PSG – Rückspiel nächste Woche in München
Auf einen Blick
- Bayern München hat das Halbfinalhinspiel der Champions League bei Paris Saint-Germain mit 4:5 verloren.
- Trainer Vincent Kompany, der wegen einer Gelbsperre vom Tribünenplatz aus zusehen musste, zeigte sich jedoch zuversichtlich für das Rückspiel: »Das nächste Spiel ist zu Hause und wir müssen gewinnen – das gelingt uns in Heimspielen sehr oft.« Der Belgier kritisierte zudem zwei strittige Schiedsrichterentscheidungen.
- Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch in der Allianz-Arena statt, das Finale am 30.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Bayern München erreichte das Halbfinale der Champions League nach einem Sieg gegen Real Madrid im Viertelfinale. Wegen einer Gelbsperre aus dem Spiel gegen Real Madrid durfte Trainer Vincent Kompany nicht an der Seitenlinie stehen.
Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany wirkte nach der 4:5-Niederlage im Halbfinalhinspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain zuversichtlich, dass seine Mannschaft in einer Woche den Einzug ins Finale schaffen wird. »Wir wissen, dass das nächste Spiel zu Hause ist und wir gewinnen müssen«, sagte der Belgier bei Prime. »Das gelingt uns in Heimspielen sehr oft.« Für Kompany war es ein besonderes Spiel, denn der Coach durfte wegen einer Gelbsperre aus dem Viertelfinale gegen Real Madrid nicht an der Seitenlinie stehen. Er musste nach der Ankunft im Pariser Prinzenpark auf die Tribüne gehen und verfolgte das Spiel im Pressebereich zwischen zwei Analysten der Bayern. »Das macht keinen Spaß«, sagte Kompany. Er durfte vor dem Spiel und in der Pause nicht in die Kabine, dort wurde er von seinem Co-Trainer Aaron Danks vertreten. Als er vom Reporter darauf hingewiesen wurde, dass PSG-Coach Luis Enrique bisweilen bei Spielen in der ersten Hälfte auf der Tribüne sitzt, um einen besseren Überblick zu haben und erst zur Pause zu seinem Team zurückkehrt, sagte Kompany: »Ich weiß nicht, warum er das freiwillig macht.« Kompany kritisierte zudem die Leistung von Schiedsrichter Sandro Schärer. Laut Kompany hätte es den Eckball vor dem Tor zum 2:1 durch João Neves nicht geben dürfen, zudem war es für ihn kein Elfmeter, als Alphonso Davies kurz vor der Pause der Ball an die Hand sprang: »Wenn der Ball erst am Bein ist und dann am Arm, ist es kein Elfmeter.« Jonathan Tah bestätigte: »Es steht nur 1:0 – und wir haben gezeigt, dass wir mindestens zwei Tore schießen können. Deswegen gehen wir mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen in der Allianz-Arena alles raus und wollen ins Finale.« Das steigt am 30. Mai in Budapest, das Wiedersehen mit Paris am kommenden Mittwoch in München. »Es war zu erwarten, dass es ein Schlagabtausch wird – so offen war aber nicht zu erwarten«, sagte Kimmich. »Es fühlt sich komisch an, weil wir verlieren«, ergänzte er, aber: »Die Ausgangssituation ist einfach: Wir müssen gewinnen. Und wir, die in der Kabine saßen, glauben an den Sieg.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Bayern München gewinnt das Rückspiel in der Allianz-Arena
Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen
Das Rückspiel wird erneut torreich
Möglich · Innerhalb von Tagen
Offene Fragen
- Wird Kompany im Rückspiel wieder auf der Bank sitzen können?
- Wie wird die UEFA auf Kompany's Schiedsrichterkritik reagieren?


