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BackKrieg in der Ukraine: Kiew erhält mehr als 500 Soldatenleichen zurück – Selenskij kündigt neue Drohnenangriffe an
Krieg in der Ukraine: Kiew erhält mehr als 500 Soldatenleichen zurück – Selenskij kündigt neue Drohnenangriffe an
Dringend
Süddeutsche Zeitung17.05.2026Welt12 dk okumaGermany

Krieg in der Ukraine: Kiew erhält mehr als 500 Soldatenleichen zurück – Selenskij kündigt neue Drohnenangriffe an

Auf einen Blick

  • Bei ukrainischen Angriffen auf die Region Moskau sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.
  • Präsident Selenskij kündigte weitere Drohnenangriffe auf russische Ziele an.
  • Kiew erhält zudem über 500 Soldatenleichen zurück.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

The article reports on the ongoing war in Ukraine, detailing recent attacks by both Russia and Ukraine, prisoner exchanges, and international efforts to establish a special tribunal for war crimes. It highlights the increasing range of Ukrainian weapons and the challenges in verifying casualty figures.

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Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Kiew erhält mehr als 500 Soldatenleichen zurück

Selenskij: Russland erwägt Angriff auf Nato-Staat von Belarus aus

Selenskij kündigt neue Drohnenangriffe auf Russland an

Trump: Russischer Angriff auf Kiew könnte Friedensbemühungen zurückwerfen

Unterstützung für Sondertribunal für russischen Angriffskrieg wächst

Behörden: Mindestens drei Tote bei ukrainischem Angriff auf Großraum Moskau

Bei einem ukrainischen Angriff ​auf ​den Großraum Moskau sind ​in der Nacht zum Sonntag nach Angaben ‌russischer Behörden mindestens drei Menschen ums ‌Leben gekommen. ‌Zudem seien bei Drohnenangriffen ​zwölf Menschen verletzt worden, ​die meisten von ihnen in ‌der Nähe der Moskauer Ölraffinerie. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärt, die „Technik“ der Raffinerie ⁠sei nicht ‌beschädigt ‌worden.

Nach Angaben der ​indischen Botschaft in Russland ist ein indischer Arbeiter ums Leben gekommen. Drei weitere seien verletzt worden. Vertreter der Botschaft seien ⁠vor Ort gewesen und hätten die Verletzten im Krankenhaus besucht. Man arbeite mit den örtlichen Behörden zusammen, um den Arbeitern die nötige Hilfe zukommen zu lassen.

Die vergrößerte Reichweite der neuesten ukrainischen Waffen ändert nach Meinung von Präsident Wolodimir Selenskij die Lage im Krieg erheblich. In seiner abendlichen Videoansprache hob er die Wirkung der jüngsten Angriffe gegen die russische Hauptstadt Moskau und andere weit entfernte Ziele in Russland hervor. „Die Entfernung zu den Zielen beträgt diesmal mehr als 500 Kilometer, was auch deshalb von Bedeutung ist, weil die Region Moskau am stärksten mit russischen Luftabwehrmitteln gesättigt ist“, sagte er. „Aber die ukrainischen Langstreckenwaffen überwinden dies bereits.“

Kiew antwortet damit auf die russischen Dauerangriffe der vergangenen Jahre gegen Ziele in der Ukraine. Nunmehr sollten sich Russen Gedanken „über ihre eigenen Raffinerien, ihre Ölförderanlagen und ihre Unternehmen machen und nicht darüber, wie sie das Leben anderer Völker zerstören können“, betonte Selenskij. „Und diese Reichweite unserer Waffen ist es, die die Lage und die allgemeine Wahrnehmung des russischen Krieges in der Welt erheblich verändert.“ Der Krieg kehre somit nach Russland „in seinen Heimathafen zurück“.

Litauen: Trümmer einer mutmaßlich ukrainischen Drohne gefunden

In den baltischen Staaten waren zuletzt wiederholt fehlgeleitete ukrainische Drohnen in den Luftraum eingedrungen und abgestürzt. Nun ist vermutlich erneut ein Flugobjekt niedergegangen – in Litauen. Nach Angaben des Nationalen Krisenmanagementzentrums in Vilnius wurde in einem Feld im Bezirk Utena ein abgestürztes Flugobjekt gefunden. Dabei soll es sich möglicherweise um eine militärische Drohne handeln. Bislang gebe es keine Anzeichen dafür, dass die Drohne explodiert sei. Die genauen Umstände des Vorfalls werden einem Rundfunkbericht zufolge von Sicherheitskräften untersucht.

Zu Herkunft und Art des Flugkörpers gab es zunächst keine Angaben. Erste Informationen deuteten jedoch darauf hin, dass es sich um eine ukrainische Drohne handelt, sagte der Leiter des Krisenmanagementzentrums, Vilmantas Vitkauskas, litauischen Medienberichten zufolge in Vilnius. Der Fundort der Drohne war den Behörden von Anwohnern gemeldet worden. Wann und wie der Flugkörper in den litauischen Luftraum eingeflogen ist und abstürzte, blieb zunächst unklar. Utena liegt im Nordosten des baltischen EU- und Nato-Landes nahe der Grenze zu Lettland und Russlands Verbündeten Belarus.

Krim und Moskau Ziel ukrainischer Drohnenangriffe

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russisch besetzte Marinestadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim sind nach Behördenangaben in der Nacht mehrere Wohnblocks und Häuser beschädigt worden. Zudem hätten Trümmer einer abgeschossenen Drohne eine Hochspannungsleitung getroffen, wodurch Stromausfälle verursacht worden seien, schrieb der Verwaltungschef der Stadt, Michail Raswoschajew, auf der Plattform Telegram. Das Kraftwerk der Stadt sei aber nicht getroffen worden.

Insgesamt seien 25 Drohnen über mehreren Stadtteilen und dem Schwarzen Meer abgeschossen worden, schrieb Raswoschajew weiter. Verletzt worden sei nach vorläufigen Informationen niemand.

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin berichtete zudem am frühen Morgen auf Telegram, in den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 120 Drohnen abgeschossen worden. In der Hauptstadt seien mindestens zwölf Menschen verletzt worden, vor allem Arbeiter in der Nähe einer Ölraffinerie. Mehrere Häuser seien beschädigt worden. Diese Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Im gesamten Land wurden in der Nacht nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 556 ukrainische Drohnen abgewehrt. Das berichtete Russlands staatliche Nachrichtenagentur Tass. Die Angaben aus Moskau konnten zunächst ebenfalls nicht unabhängig überprüft werden.

Jerrit Schloßer

Selenskij: Westliche Elektronik in russischen Waffen

Nach schweren russischen Raketenangriffen hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij gewarnt, es stecke Elektronik aus dem Westen in neuen russischen Waffen. Selenskij fordert eine Einhaltung der Techniksanktionen gegen Moskau. „Bei dem Angriff auf Kiew in dieser Woche haben die Russen Raketen eingesetzt, die in diesem Jahr hergestellt wurden“, sagte Selenskij.

„Ohne Komponenten von Unternehmen aus Europa, Japan und den Vereinigten Staaten hätten die Russen diese Raketen einfach nicht herstellen können.“ Gleiches gelte für andere Waffen der russischen Armee bei ihren Angriffen auf ukrainische Städte. Wegen der militärischen Nutzung ist der Export von Elektronikbauteilen nach Russland verboten, solche Teile werden aber oft über Drittstaaten geschickt.

Die russischen Luftstreitkräfte nutzen Tupolew Tu-160-Langstreckenbomber als mobile Abschussplattformen, um Marschflugkörper auf Ziele in der Ukraine abzufeuern (Archivbild). AP/dpa

Kiew erhält mehr als 500 Soldatenleichen zurück

Die Ukraine hat nach Angaben aus Kiew erneut Hunderte Soldatenleichen von Russland zurückerhalten. Die sterblichen Überreste von 528 Gefallenen, bei denen es sich nach Angaben der russischen Seite um ukrainische Soldaten handeln könnte, seien Kiew übergeben worden, teilte der ukrainische Stab für Kriegsgefangenenbelange mit. Vermittelt habe das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.

Von russischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung. Allerdings hatte die staatliche Nachrichtenagentur Tass am Vortag gemeldet, dass Soldatenleichen ausgetauscht werden sollen. Moskau gebe 526 tote ukrainische Soldaten zurück und bekomme 41 russische Leichen.

Selenskij kündigt neue Drohnenangriffe auf Russland an

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat eine Fortsetzung der Angriffe auf die russische Ölindustrie angekündigt. Die Ukraine müsse hart und angemessen auf die Angriffe des russischen Militärs gegen Städte reagieren, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft nach dem russischen Luftschlag gegen Kiew mit 24 Toten. Eine erste Antwort habe es in der vergangenen Nacht gegeben, erklärte Selenskij mit Blick auf die Attacke gegen die Ölraffinerie in Rjasan. „Wir setzen die Operation fort“, fügte er hinzu.

Trump: Russischer Angriff auf Kiew könnte Friedensbemühungen zurückwerfen

US-Präsident Donald Trump sieht die Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg nach einem tödlichen russischen Angriff auf ein Kiewer Wohnhaus gefährdet. Bei dem Angriff auf das Wohnhaus kamen nach ukrainischen Angaben 24 Menschen ums Leben, unter ihnen drei Kinder. „Bis gestern Abend sah es gut aus, aber sie (die Ukrainer) haben einen schweren Schlag erlitten“, sagt Trump zu Journalisten auf seinem Rückflug aus China. Er habe mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping über den Konflikt gesprochen, beide Staatschefs wollten ein Ende der ​Kämpfe. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij fordert unterdessen eine Bestrafung Moskaus für den Angriff. China fordert öffentlich zwar ein Ende des Konflikts und ruft zu Diplomatie auf, gleichzeitig hilft es Russland jedoch wirtschaftlich, die westlichen Sanktionen abzufedern und so den Krieg eher durchzuhalten.

Rettungskräfte stehen im Hof eines Wohnhauses, das nach einem russischen Angriff auf ein Wohngebiet in Kiew schwerbeschädigt wurde. Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Unterstützung für Sondertribunal für russischen Angriffskrieg wächst

Wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine unterstützen immer mehr Länder einen möglichen Sondergerichtshof für russische Führungspersonen. Bei einem Außenministertreffen in der moldauischen Hauptstadt Chișinău befürworteten 36 der 46 Europarats-Mitgliedstaaten die Einrichtung eines Sondertribunals für das Verbrechen der Aggression gegen die Ukraine. Sie kündigten nach Angaben des Europarates ihren Beitritt zu einem neuen, erweiterten Teilabkommen an. Zu diesen Staaten zählt auch die Schweiz.

Der Generalsekretär der europäischen Organisation mit Sitz in Straßburg, Alain Berset, nannte die Unterstützung der 36 Staaten und der EU für das Teilabkommen einen „entscheidenden Schritt in Richtung der tatsächlichen Einrichtung des Sondergerichtshofs und der Anerkennung der Verantwortlichkeiten für die Aggression gegen die Ukraine“. Das geplante Tribunal stehe für Gerechtigkeit und Hoffnung. Die Zeit, in der Russland zur Rechenschaft gezogen werde, rücke schnell näher, so Berset.

Der Gerichtshof soll eine Lücke in der Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) schließen und die Hauptverantwortlichen für die Verbrechen im Ukraine-Krieg bestrafen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha würdigte die Zustimmung in Chișinău als historischen Tag: „Wir machen Geschichte. Genau wie das Nürnberger Tribunal vor 80 Jahren wird dieser Sondergerichtshof in Den Haag Gerechtigkeit aus den Trümmern des Krieges wiederherstellen.“

Geplant ist auch eine Internationale Schadenskommission für die Ukraine. Sie baut auf ein seit 2023 bestehendes Schadensregister für das von Russland angegriffene Land auf. Dem Europarat zufolge gingen bereits mehr als 150 000 Ansprüche auf Entschädigung ein. Die Schadenskommission soll diese Ansprüche prüfen und darüber entscheiden.

Gefangenenaustausch zwischen Russland und Ukraine beginnt

Russland und die Ukraine haben nach übereinstimmenden Angaben jeweils 205 Kriegsgefangene ausgetauscht. Es sei der erste Schritt eines größeren Austauschs von 1000 Gefangenen jeder Seite, teilte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij auf der Plattform X mit. „Wir werden weiter um jeden kämpfen, der noch in Gefangenschaft ist.“

Die heimkehrenden russischen Soldaten seien auf dem Gebiet von Belarus, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Es dankte den Vereinigten Arabischen Emiraten für die Vermittlung bei der Aktion.

Der Austausch von jeweils 1000 Kriegsgefangenen war Teil der Vereinbarung über eine dreitägige Waffenruhe vom 9. bis 11. Mai, vermittelt von US-Präsident Donald Trump. Die Feuerpause schützte vor allem die Militärparade zum russischen Weltkriegsgedenken am 9. Mai. Danach hielt Kremlchef Wladimir Putin der Ukraine vor, sie habe die Listen von Gefangenen nicht schnell genug vorgelegt. Selenskij wies dies zurück und forderte die USA als Vermittler auf, auf den versprochenen Austausch zu drängen.

Beide Seiten haben bereits Tausende Gefangene ausgetauscht. Zuletzt fand dies immer an der Grenze zwischen der Ukraine und Belarus statt. Weil An- und Abtransport der Soldaten schwierig sind, sind auch früher größere Austausche in mehrere Etappen aufgeteilt worden.

Russische Quellen sprachen laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass davon, dass auch Leichen ausgetauscht werden sollten. Moskau gebe 526 tote ukrainische Soldaten zurück und bekomme 41 russische Leichen. Bei diesen Austauschaktionen ist die Zahl toter Ukrainer in den vergangenen Jahren immer deutlich höher gewesen. Als Grund gilt, dass die russische Armee ständig vorgerückt ist und die abziehende ukrainische Armee ihre Toten oft nicht bergen konnte.

Kiew trauert nach russischem Angriff um 24 Tote

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat den heutigen Freitag nach einem russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt zum Trauertag erklärt. Am Donnerstag hatte Russland die Ukraine mit einem der längsten Luftangriffe seit 2022 überzogen. Insbesondere Kiew attackierten die russischen Truppen mit Hunderten Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern.

Nach ukrainischen Behördenangaben wurden landesweit Dutzende Wohnhäuser beschädigt. Auch das Umland von Kiew sowie die Gebiete Charkiw und Odessa wurden schwer getroffen.

Im Südosten Kiews wurde ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen und gänzlich zerstört. Infolge des Luftangriffs wurden 24 Menschen getötet. Das teilte der nationale Rettungsdienst am Freitagmorgen nach Abschluss der 28-stündigen Bergungsaktion aus den Trümmern des Wohnhauses mit. Unter den Toten seien drei Minderjährige. 48 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt.

Rettungskräfte tragen eine verletzte Frau aus einem Wohnhaus, das nach einem russischen Angriff schwerbeschädigt wurde. Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Laura Otter

Bericht: Drei Tote bei ukrainischen Angriffen auf russische Raffinerie

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff sind nach russischen Behördenangaben in der Stadt Rjasan mindestens drei Menschen getötet und zwölf verletzt worden. Zwei Wohnblocks und ein Industriebetrieb seien beschädigt worden, teilte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge Pawel Malkow, Gouverneur der Region südöstlich von Moskau, mit. Bei dem Industriebetrieb handelte es sich nach Berichten auf Telegramkanälen um die Raffinerie von Rjasan, nach Branchenangaben die drittgrößte in Russland. Dort sei ein großer Brand beobachtet worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete von einem ungewöhnlich großen Drohnenangriff der Ukraine auf viele russische Regionen in der Nacht. 355 feindliche Flugobjekte seien abgeschossen worden, hieß es. Solche Militärzahlen sind nicht im Detail zu überprüfen.

Selenskij-Vertrauter wegen Korruptionsverdacht in U-Haft

In der Ukraine hat das Oberste Anti-Korruptions-Gericht Untersuchungshaft gegen den früheren ukrainischen Präsidialamtschef Andrij Jermak angeordnet, berichtet die dpa. Die Haft gelte für zunächst 60 Tage, Jermak habe die Möglichkeit, gegen Kaution auf freien Fuß zu kommen, teilte der Richter am Morgen mit. Jermak und fünf anderen Verdächtigen wird Geldwäsche bei einem Luxusbauprojekt vorgeworfen.

Die ukrainischen Anti-Korruptionsbehörden hatten Jermak am Montag offiziell als Verdächtigen in einem Geldwäscheskandal eingestuft. Dabei geht es um ein Luxus-Wohnprojekt und eine Summe von 10,5 Millionen Dollar, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters: Zum ersten Mal betre

Offene Fragen

  • What is the exact number of casualties on both sides?
  • How will the international community enforce accountability for war crimes?
  • What is the long-term impact of the extended-range Ukrainian attacks on Russian infrastructure?
  • What is China's precise role in supporting Russia's war effort?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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