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Krypto-Anbieter müssen bald Nutzerdaten an Finanzamt melden
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Handelsblatt19.06.2026Business1 dk okumaGermany

Krypto-Anbieter müssen bald Nutzerdaten an Finanzamt melden

Auf einen Blick

  • Ab 2026 müssen Krypto-Anbieter Transaktionsdaten und Nutzerinformationen an deutsche Steuerbehörden melden.
  • Dies setzt die EU-Richtlinie DAC8 um und erhöht das Risiko für Steuerhinterziehung.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Ab 2026 müssen Kryptoanbieter Informationen über Nutzer und Transaktionen an Steuerbehörden melden, um Steuerhinterziehung zu bekämpfen.

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Frankfurt. Die Zeit, in der Kryptoinvestoren im Verborgenen agieren und ihre Gewinne vor dem Finanzamt verschweigen konnten, geht zu Ende. Seit 2026 sind die Anbieter verpflichtet, Informationen über ihre Nutzer sowie deren Transaktionsdaten an die Steuerbehörden zu melden. Deutschland setzt damit die EU-Richtlinie DAC8 um. Das Risiko, als Steuerhinterzieher erwischt zu werden, steigt damit um ein Vielfaches.

Alle Kryptoanbieter, die aus Deutschland kommen oder hier mit deutschen Nutzern tätig sind, müssen die Informationen an die Steuerbehörden melden und sind dabei auch auf die Selbstauskunft ihrer Nutzer angewiesen. Betroffen sind zum Beispiel Bison, Bitpanda, Kraken, Binance oder Coinbase.

Offene Fragen

  • Wie detailliert sind die Meldepflichten?
  • Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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