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Leichtathletik-Trainer Gerd Osenberg im Alter von 89 Jahren gestorben
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Spiegel Sportvor 1 StundeSport1 Min. LesezeitGermany

Leichtathletik-Trainer Gerd Osenberg im Alter von 89 Jahren gestorben

Auf einen Blick

  • Die deutsche Leichtathletik trauert um Gerd Osenberg, einen ihrer erfolgreichsten Trainer, der im Alter von 89 Jahren verstarb.
  • Osenberg formte Olympiasiegerinnen wie Heide Ecker-Rosendahl und Heike Henkel und war für elf olympische Medaillen mitverantwortlich.

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Warum es wichtig ist

Gerd Osenberg war ein hochdekorierter deutscher Leichtathletiktrainer, der für die Erfolge zahlreicher Olympiasiegerinnen wie Heide Ecker-Rosendahl und Heike Henkel verantwortlich war. Er war seit 1965 beim TSV Bayer Leverkusen tätig und prägte Generationen von Athleten.

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Die deutsche Leichtathletik trauert um einen ihrer größten Trainer: Gerd Osenberg ist tot. Er starb im Alter von 89 Jahren. Das gab sein Verein TSV Bayer Leverkusen bekannt. Osenberg formte unter anderem die Olympiasiegerinnen Heide Ecker-Rosendahl, Ulrike Nasse-Meyfarth und Heike Henkel zu Topstars.

Osenbergs Athletinnen und Athleten gewannen insgesamt elf olympische Medaillen, darunter vier goldene. Neben Ecker-Rosendahl, Nasse-Meyfarth und Henkel betreute er auch Liesel Westermann und Ellen Wessinghage. Allein bei den Sommerspielen 1972 in München war Osenberg für je zwei Gold- und Silbermedaillen sowie einmal Bronze mitverantwortlich.

Osenberg gehört damit zu den erfolgreichsten Trainern der deutschen Leichtathletik. Für seine Verdienste wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz sowie dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Nach seinem Rücktritt gab Osenberg im hohen Alter seine Erfahrung weiter.

»Generationen geprägt«

»Mit ihm verliert unser Verein eine der prägendsten Persönlichkeiten seiner Geschichte, einen außergewöhnlichen Trainer, Mentor und Menschen, dessen Wirken die Leichtathletik in Leverkusen über Jahrzehnte entscheidend geprägt hat. Sein Name wird für immer untrennbar mit den größten Erfolgen der Leverkusener Leichtathletik verbunden bleiben«, hieß es in der Mitteilung des Clubs, für den er seit 1965 tätig war. Osenberg habe »Generationen geprägt«.

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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