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Lula für vierte Amtszeit in Brasilien nominiert
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Tagesschau Auslandvor 3 StundenPolitik1 Min. LesezeitGermany

Lula für vierte Amtszeit in Brasilien nominiert

Auf einen Blick

  • Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wurde von seiner Arbeiterpartei (PT) für eine vierte Amtszeit nominiert, mit Geraldo Alckmin als Vizepräsident.
  • Der 80-Jährige betonte seine Fitness und plant, die Verteidigungsindustrie zu stärken und Bodenschätze zu schützen.
  • Die Wahl findet am 4.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Luiz Inácio Lula da Silva wurde von seiner Arbeiterpartei (PT) für eine vierte Amtszeit als Präsident Brasiliens nominiert, nachdem er das Amt bereits von 2003-2010 und seit 2023 innehatte.

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Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist von seiner Arbeiterpartei (PT) als Kandidat für eine vierte Amtszeit nominiert worden. Laut Verfassung darf ein Präsident einmal direkt für eine zweite Amtszeit in Folge wiedergewählt werden. Lula ist seit 2023 erneut Präsident und hatte das Amt bereits von 2003 bis 2010 inne. Bei einem Wahlsieg würde er seine vierte Amtszeit insgesamt antreten. Erneut soll Geraldo Alckmin sein Vizepräsident werden.

"Ich bin unendlich viel besser in Form als damals, als ich 57 Jahre alt war und mein erstes Amt antrat. Ich bin topfit", sagte der 80-Jährige bei dem Parteitag in São Paulo. Er kündigte an, die Verteidigungsindustrie stärken und die seltenen Bodenschätze des Landes schützen zu wollen. "Weder Chinesen noch Amerikaner noch Franzosen werden diese Ressourcen anfassen", sagte er.

Lula ist es gelungen, zentristische Parteien auf seine Seite zu ziehen. Seine Popularität in den Umfragen ist in den vergangenen sechs Monaten gestiegen. Im Wahlkampf setzt er vor allem auf eine Einkommensteuerreform zur Entlastung niedriger Einkommen sowie auf ein Programm zum Schuldenerlass.

Die Präsidentenwahl in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas findet am 4. Oktober statt. Wenn kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht, gibt es eine Stichwahl am 25. Oktober.

Bolsonaro hat wichtige Fürsprecher

Lulas wichtigster Herausforderer ist Flávio Bolsonaro. Der älteste Sohn des wegen eines versuchten Staatsstreichs verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro wurde vergangene Woche von dessen Liberaler Partei (PL) als Kandidat nominiert. Die Familie Bolsonaro pflegt enge politische Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump. Auch der argentinische Präsident Javier Milei sowie der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprechen sich für Bolsonaro aus.

Flávio Bolsonaro gilt allerdings als weniger populär als sein Vater und kann bislang nicht auf die geschlossene Unterstützung des konservativen Lagers zählen.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Präsidentenwahl in Brasilien findet am 4. Oktober statt.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • Eine Stichwahl findet am 25. Oktober statt, falls kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht.

    Möglich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie wird sich die Popularität von Flávio Bolsonaro entwickeln?
  • Werden zentristische Parteien Lula weiterhin unterstützen?

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This article was originally published by Tagesschau Ausland.

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