Mann soll 82-Jähriger statt Medikamenten Nahrungsergänzungsmittel verkauft haben
Auf einen Blick
- Ein 77-jähriger Mann steht vor Gericht, weil er einer 82-jährigen Frau mit Erblindungsangst statt wirksamer Medikamente frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel verkauft haben soll.
- Die Frau zahlte 850 Euro in dem Glauben, ihre Augenerkrankung behandeln zu lassen.
- Dem Angeklagten wird bandenmäßiger Betrug vorgeworfen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Ein 77-jähriger Mann soll einer 82 Jahre alten Frau, die Angst vor Erblindung hat, statt wirksamer Medikamente frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel verkauft haben. Die Frau zahlte dafür 850 Euro. Der Mann soll auch in der Vergangenheit ältere Menschen mit ähnlichen Vortäuschungen geschädigt haben.
Ein Mann soll einer 82 Jahre alten Frau mit Angst vor einer Erblindung statt Medikamente Nahrungsergänzungsmittel verkauft haben.
Die Frau soll dem 77 Jahre alten Mann 850 Euro gezahlt haben, in dem Glauben, «sie erhalte wirksame Arzneimittel gegen ihre Augenerkrankung», teilte das Amtsgericht Wiesbaden mit.
Dort startet Mitte Juni der Prozess gegen den Angeklagten wegen des Vorwurfs des bandenmäßigen Betrugs.
Statt Medikamente habe es sich laut Anklage um «frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel» gehandelt.
Demnach soll der Angeklagte in der Vergangenheit bereits mehrfach «älteren Menschen, die von Leiden geplagt gewesen seien», vorgespiegelt haben, medizinische Hilfe zu leisten und dafür als Gegenleistung Zahlungen erhalten haben.
Offene Fragen
- Wurden die Nahrungsergänzungsmittel tatsächlich eingenommen und welche Wirkung hatten sie?
- Gab es weitere Opfer des Angeklagten?
- Welche genauen Nahrungsergänzungsmittel wurden verkauft und wie hoch war deren tatsächlicher Wert?
- Welche Strafe wird für den Angeklagten erwartet?