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BackMarkus Söder: Eindämmung der AfD schwieriger als gedacht
Markus Söder: Eindämmung der AfD schwieriger als gedacht
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Spiegel Deutschland25.05.2026Politik2 dk okumaGermany

Markus Söder: Eindämmung der AfD schwieriger als gedacht

Auf einen Blick

  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) räumt ein, dass die Eindämmung der AfD schwieriger sei als gedacht.
  • Er führt dies auf die Angst vor wirtschaftlichem Abstieg und die von der AfD adressierten, aber ungelösten Probleme zurück.
  • Söder lehnt eine Zusammenarbeit mit der AfD ab.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) äußert sich zur Schwierigkeit, die AfD einzudämmen. Er reflektiert über die Wirksamkeit der aktuellen Migrationspolitik und die Gründe für die anhaltende Stärke der AfD.

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eingeräumt, dass die Eindämmung der AfD schwieriger sei als gedacht. »Ich hatte schon gehofft, dass die klare Veränderung der Migrationspolitik mit dem Rückgang der Asylbewerberzahlen – weit mehr als die Hälfte –, der Erhöhung der Abschiebezahlen und ähnlichem mehr, dass das schon etwas ausmacht«, sagte Söder im Deutschlandfunk. »Scheinbar reicht es nicht aus. Scheinbar ist es verfestigter, als man denkt.«

Der Grund dafür sei, dass die wirtschaftliche Lage bedrohlich wirke – obwohl es Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern aktuell objektiv betrachtet gut gehe. Jedoch gebe es die Angst vor einem Abstieg. »Und die Angst vor Abstieg ist da, weil die Welt sich eben einfach ändert«, sagte Söder weiter.

Die AfD allerdings adressiere nur Probleme, die sie zwar nicht lösen könne, für die sie aber anderen die Verantwortung zuschiebe. »Und auch mit so abstrusen Dingen wie Kulturkämpfen und ähnlichem mehr, das ist ja zum Teil völlig abstrus«, sagte Söder im »Interview der Woche« des Deutschlandfunks. Wo die AfD in Kommunen und Landratsämtern hingegen in der Praxis Verantwortung habe, ändere sich nichts.

Eine Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU und AfD sei hingegen keine Lösung, sagte er auch mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen etwa in Sachsen-Anhalt. »Jeder, der glaubt, mit der AfD wird es leichter, der wird erleben, dass sich die Union spalten würde. Sie wird am Ende damit nur noch eine Rumpftruppe werden, weil ein ganz großer Teil sich da nicht wiederfindet«, betonte Söder im Interview mit dem Deutschlandfunk.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Union wird gespalten, wenn sie mit der AfD zusammenarbeitet.

    Sehr wahrscheinlich · Mittelfristig

  • Die AfD wird weiterhin von wirtschaftlichen Ängsten und der Adressierung ungelöster Probleme profitieren.

    Wahrscheinlich · Mittelfristig

Offene Fragen

  • Welche spezifischen Maßnahmen könnten die AfD effektiver eindämmen?
  • Wie stark ist die Angst vor wirtschaftlichem Abstieg tatsächlich in der Bevölkerung verankert?
  • Welche konkreten 'Kulturkämpfe' adressiert die AfD laut Söder?
  • Wie wird sich die Haltung der CDU/CSU zur AfD angesichts der Landtagswahlen weiterentwickeln?

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This article was originally published by Spiegel Deutschland.

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