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Martha Argerich Festival Hamburg: Klassik trifft auf interdisziplinäre Formate
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Die Zeit19.06.2026Kultur2 dk okumaGermany

Martha Argerich Festival Hamburg: Klassik trifft auf interdisziplinäre Formate

Auf einen Blick

  • Das Martha Argerich Festival Hamburg bietet zehn Tage lang Musik verschiedenster Facetten, von klassischer Musik bis Jazz.
  • Ein Höhepunkt ist die Aufführung aller zehn Beethoven-Violinsonaten mit Stargeiger Maxim Vengerov, im Dialog mit Nō-Theater und Jazz.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Das Martha Argerich Festival Hamburg findet bereits zum achten Mal statt und bietet eine Mischung aus klassischer Musik, Jazz und interdisziplinären Formaten. Ein zentrales Element ist die Aufführung von Beethovens Violinsonaten.

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Starpianistin Martha Argerich hat wieder eingeladen – und zahlreiche Musikerinnen und Musiker von Weltklasse sind ihrem Ruf gefolgt: Von Samstag an kommen Musikfans beim Martha Argerich Festival Hamburg in den Genuss von Musik vieler Facetten.

Das zehntägige Festival bietet verschiedene musikalische Veranstaltungen, unter anderem zu klassischer Musik und Jazz, wie der Veranstalter Symphoniker Hamburg mitteilte. Neben den Konzerten der klassischen Musik wird es auch interdisziplinäre Formate und fernöstliche Theater- und Musikkultur auf dem Festival geben.

Klassik trifft auf interdisziplinäre Formate

Ein Höhepunkt des Festivals ist in diesem Jahr die Aufführung aller zehn Violinsonaten Ludwig van Beethovens. Martha Argerich werde den Zyklus gemeinsam mit dem Stargeiger Maxim Vengerov über fünf Konzertabende hinweg gestalten. Das Projekt soll nach Hamburg auch in Paris und New York zu erleben sein.

In Hamburg treten die Sonaten zudem noch in Dialog mit japanischem Nō-Theater, zeitgenössischem Jazz und weiteren musikalischen Perspektiven. Das japanische Nō-Theater ist eine traditionelle darstellende Kunst, die von der Unesco als immaterielles Kulturerbe anerkannt wird.

«Ich bin glücklich, dass ich nach Hamburg in die wunderbare Laeiszhalle zurückkehren darf – ein Konzertsaal, der einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Ganz besonders freue ich mich auf die Beethoven-Violinsonaten mit Maxim Vengerov. Nur in diesem besonderen Festival-Kontext ist eine Umsetzung der Sonaten im Dialog mit anderen Werken und Kulturen möglich», sagte die 85-jährige Martha Argerich laut Mitteilung.

Die argentinisch-schweizerische Pianistin spielt seit Jahrzehnten mit den renommiertesten Orchestern der Welt und wurde vielfach für ihre Kunst ausgezeichnet. Sie wird als «Königin am Klavier» bezeichnet und ist für ihr temperamentvolles Spiel bekannt. Schon mit drei Jahren spielte sie Klavier.

Das Festival ist in der Laeiszhalle zu Gast

Das Festival startet am Samstag mit einer «Opening Night» im Großen Saal der Laeiszhalle. Martha Argerich begrüßt hier unter anderen den Opernsänger Michael Volle und Mischa Maisky, der als einer der bedeutendsten Cellisten der Gegenwart gilt. Beim Abschlusskonzert am 30. Juni sind neben Werken von Ludwig von Beethoven unter anderem auch neuer Jazz inspiriert von Gustav Mahlers «Lied von der Erde» zu erleben.

Hauptsächlich finden die zahlreichen Veranstaltungen des Festivals in der Laeiszhalle statt, es wird aber auch einen Konzertabend in der Elbphilharmonie und ein Format »Lieder ohne Grenzen« im Mojo Club auf der Reeperbahn geben. Bereits zum achten Mal gibt es das Festival in Hamburg.

Offene Fragen

  • Welche weiteren Jazzmusiker treten auf?
  • Wie wird das Nō-Theater integriert?

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This article was originally published by Die Zeit.

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