Mecklenburg-Vorpommern: Manuela Schwesig erneut SPD-Spitzenkandidatin
Auf einen Blick
- Manuela Schwesig wurde mit 98,9 Prozent der Stimmen zur Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagswahl am 20.
- September in Mecklenburg-Vorpommern gewählt.
- Die amtierende Ministerpräsidentin strebt eine Wiederwahl an und sieht die Wahl als "Richtungsentscheidung" zwischen einer "verlässlichen Regierung" und einer "Alleinherrschaft der AfD".
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Manuela Schwesig wurde auf einem Parteitag in Wismar mit 98,9 Prozent der Stimmen zur Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagswahl am 20. September gewählt. Sie ist seit 2017 Ministerpräsidentin und führt aktuell eine Koalition mit der Linken.
Beim Parteitag in Wismar erzielt Manuela Schwesig ein Traumergebnis. Die amtierende Ministerpräsidentin sieht ihr Land bei der Landtagswahl vor einer »Richtungsentscheidung«.
13.06.2026, 13.45 Uhr
Klares Votum für Manuela Schwesig (SPD): Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin führt ihre Partei als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl am 20. September. Bei einem Parteitag in Wismar gaben ihr 98,9 Prozent der Delegierten ihre Stimme. Das waren 90 von 91 gültigen Stimmen.
Die 52-Jährige gab in ihrer Parteitagsrede das Ziel für die SPD aus, wieder stärkste Kraft im Schweriner Landtag zu werden. Sie wolle erneut Ministerpräsidentin werden und eine stabile Regierung anführen, sagte sie. Schwesig ist seit Juni 2017 Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und führt aktuell eine Landesregierung mit der Linken als Partner.
In der jüngsten Wahlumfrage Mitte Mai lag die SPD in Mecklenburg-Vorpommern bei 27 Prozent – die AfD bei 36 Prozent. Schwesig erinnerte an die vorangegangene Landtagswahl von 2021. Nach der Coronapandemie mit vielen Zumutungen für die Menschen habe die SPD in Umfragen im Juni bei 23 Prozent gelegen. Bei der Landtagswahl wurden die Sozialdemokraten dann mit 39,6 Prozent stärkste Kraft.
Der Parteitag in Wismar sei der Startschuss für den Wahlkampf, sagte die SPD-Landesvorsitzende. »Bei der MV-Wahl am 20. September geht es um eine Richtungsentscheidung«, sagte sie. Das Land habe die Wahl zwischen einer »starken, demokratischen, verlässlichen Regierung« oder einer »Alleinherrschaft der AfD«.
mic/dpa
Worauf zu achten ist
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