Meta AI: Bildgenerator Muse Image jetzt verfügbar - aber mit Datenschutz-Risiko
Muse Image integriert in Meta AI, Instagram und WhatsApp - aber wer kann Ihre Bilder nutzen?
Auf einen Blick
- Meta stellt den Bildgenerator Muse Image in Meta AI, Instagram und WhatsApp ein.
- Bilder können mit @-Mentionen von Freunden oder bekannten Nutzern erstellt werden, was Datenschutz-Risiken birgt.
- Nutzer können die Verwendung ihrer Bilder durch Anpassung der Instagram-Einstellungen unterbinden.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Meta integriert den Bildgenerator Muse Image in ihre Plattformen, was neue kreative Möglichkeiten, aber auch Datenschutzrisiken mit sich bringt.
Der Bildgenerator Muse Image ist laut Meta ab sofort in der KI-App des Unternehmens, Meta AI, sowie auf der zugehörigen Website verfügbar. Außerdem nutzt WhatsApp das neue KI-Modell, um Bilder in Chats zu erzeugen. In Instagram sollen laut Meta »mehr als 30 neue AI-gestützte Effekte für Instagram Stories« auf den Fähigkeiten von Muse Image basieren. Die gibt es vorläufig aber nur in den USA. Die Integration in Facebook und den Messenger soll später folgen. Jeder kann Ihre Bilder benutzen Stolz betont Meta, dass man Freundinnen und Freunde per »@-Mention in der Meta AI App in Kreationen einbinden, Bilder direkt in Storys oder Gruppenchats teilen und Trends remixen« kann. Was das Unternehmen dabei nicht erwähnt: Diese Möglichkeit ist nicht auf Personen beschränkt, die miteinander befreundet sind. Es reicht vollkommen aus, den Accountnamen einer Person zu kennen, um von ihr gepostete Bilder in Metas KI-Bildgenerator zu verwenden. Meta feiert diese Funktion als Möglichkeit, etwa personalisierte Einladungen oder Grafiken erstellen zu können. Im Meta-Blog heißt es dazu: »Durch das Markieren eines Benutzernamens kann Meta AI öffentliche Fotos nutzen, um ein Bild zu erstellen, das sofort veröffentlicht werden kann.« So einfach sperren Sie die KI-Nutzung Allerdings muss man nicht akzeptieren, dass die eigenen Bilder in wahllosen KI-Remixen auftauchen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass man diese Möglichkeit unterbinden kann, verweist für weitere Informationen auf einen sehr ausführlichen Hilfetext . Ganz so tief muss man in die Materie allerdings nicht einsteigen. Die einfachste Möglichkeit, das zu unterbinden, besteht darin, den Instagram-Account von »Öffentlich« auf »Privat« umzuschalten. Dazu tippt man in der Instagram-App zunächst rechts unten auf sein Accountbild und dann rechts oben auf die drei horizontalen Linien, um die »Einstellungen« zu öffnen. Dort wählt man unter »Wer deine Inhalte sehen kann«, die Option »Konto-Privatsphäre« aus. Tippt man nun auf »Privates Konto« kann niemand mehr die eigenen Bilder verwenden. Allerdings können auch nur noch bestätigte Follower sehen, was man postet. Man hat also kaum eine Chance, neue Follower zu bekommen. Wer jedoch nicht auf die Reichweite eines öffentlichen Profils verzichten will, muss die KI-Nutzung gezielt unterbinden. Dazu muss man in den »Einstellungen« unter »Wie andere mit dir interagieren können, und Teilen und Wiederverwenden« einige Optionen deaktivieren. Insbesondere sollte man unter »Erlaube Personen, mit deinen Inhalten eigene Inhalte zu erstellen und diese wiederzuverwenden« die Optionen für Beiträge und Reels abschalten. Dasselbe gilt für den Punkt darunter, in dem es um die eigenen Audioaufnahmen geht. Wichtig: Bei unseren Tests am Mittwochvormittag gab es diese Möglichkeiten, der Nutzung eigener Medien durch andere Nutzer zu widersprechen, nur in der Instagram-App, nicht jedoch auf der Instagram-Website. Es ist aber denkbar, dass Meta die Funktionen nach und nach ausrollt und sie erst später im Web erscheinen werden. Ohnehin gilt, dass man, um Muse Image und Video verwenden zu können, zunächst die aktuelle Version der Meta-AI-App installieren oder ein Update durchführen muss. Dasselbe gilt für die Nutzung der neuen KI in Instagram und WhatsApp.
Worauf zu achten ist
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