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BackMicrosoft plant viertes KI-Rechenzentrum in Grevenbroich im Rheinischen Revier
Microsoft plant viertes KI-Rechenzentrum in Grevenbroich im Rheinischen Revier
In Entwicklung
Handelsblatt01.07.2026Business2 dk okumaGermany

Microsoft plant viertes KI-Rechenzentrum in Grevenbroich im Rheinischen Revier

Auf einen Blick

  • Microsoft erweitert seine milliardenschweren Investitionen in KI-Rechenzentren in NRW und plant einen vierten Standort in Grevenbroich.
  • Das Vorhaben im Rheinischen Revier, das noch eine Baugenehmigung benötigt, soll in den frühen 2030er Jahren in Betrieb gehen und Tausende Arbeitsplätze schaffen.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Microsoft erweitert seine KI-Rechenzentrumsinvestitionen in Nordrhein-Westfalen, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden und den Strukturwandel im Rheinischen Revier zu unterstützen, einer Region, die vom Kohleausstieg betroffen ist.

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Der US-Technologiekonzern Microsoft stockt seine milliardenschweren Investitionen in KI-Rechenzentren in NRW auf und plant eine vierte Anlage im Rheinischen Revier. Man wolle einen zusätzlichen Standort in Grevenbroich bauen, teilte das Unternehmen mit. Hierfür habe man einen Kaufvertrag unterzeichnet. Der steht allerdings unter dem Vorbehalt der Baugenehmigung. Das Rheinische Revier ist die Kohle-Abbauregion westlich von Köln, die wegen des Kohle-Ausstiegs im Umbruch ist.

Die Investitionssumme wurde nicht mitgeteilt, es könnte ein hoher dreistelliger Millionen-Euro-Betrag sein oder vielleicht sogar etwa eine Milliarde Euro. Für die drei anderen, 2024 eingeleiteten Vorhaben für Rechenzentren in der Braunkohle-Region westlich von Köln investiert Microsoft 3,2 Milliarden Euro.

Von diesem Betrag fließt aber noch Geld ab für eine Kapazitätserweiterung eines bereits bestehenden Frankfurter Microsoft-Standorts und für Schulungsprogramme, um den Umgang der Öffentlichkeit mit Künstlicher Intelligenz zu verbessern. Für die Standorte in Bedburg und Bergheim wurden bereits Baugenehmigungen erteilt, in Elsdorf wird die Erlaubnis noch erwartet. Sollte bei dem Grevenbroicher Vorhaben alles planmäßig laufen, könnte das Rechenzentrum in den frühen 2030er Jahren in Betrieb gehen.

Im Digitalzeitalter werden externe Server immer wichtiger, die Datenmengen steigen rapide. Anwendungen der Künstlichen Intelligenz steigern die Nachfrage nach rasant schneller Datenverarbeitung zusätzlich. Als potenzielle Kunden hat Microsoft Industriekonzerne aus NRW im Blick. Die Entscheidung für den vierten Standort begründet der US-Konzern mit einer hohen Nachfrage.

„Nordrhein-Westfalen ist für Microsoft eine strategisch wichtige Cloud- und KI-Region“, sagt Microsoft-Deutschlandchefin Agnes Heftberger. Mit Blick auf Grevenbroich sagte sie: „Diese Erweiterung bedeutet zusätzliche Investitionen in die lokale Infrastruktur und in die Menschen, die dort leben und arbeiten.“

An zwei der drei bisher bekannten Standorten wird damit gerechnet, dass jeweils mehrere Hundert Arbeitsplätze für den Betrieb entstehen und jeweils circa 2500 Jobs anderer Firmen, die sich rund um die Rechenzentren ansiedeln. Einen ähnlichen Job-Booster könnte es in der 69.000-Einwohner-Stadt Grevenbroich geben.

Die Investition sende ein wichtiges Signal für das gesamte Rheinische Revier, sagte Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen (SPD). Der Strukturwandel brauche konkrete Projekte, Investitionen und Zukunftsperspektiven. „Ein Rechenzentrum dieser Größenordnung unterstreicht, dass Grevenbroich bereit ist, die digitale Transformation als moderner, zukunftsorientierter und verlässlicher Standort mitzugestalten.“ Der Sozialdemokrat hofft auf mehr: „Solche Investitionen können weit über den Standort hinaus Wirkung entfalten und die Aufmerksamkeit neuer Unternehmen auf unsere Stadt lenken.“

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Das Rechenzentrum in Grevenbroich wird in den frühen 2030er Jahren in Betrieb gehen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Jahren

Offene Fragen

  • Wie hoch ist die genaue Investitionssumme für den Standort Grevenbroich?
  • Wie viele Arbeitsplätze werden exakt in Grevenbroich entstehen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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