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BackMicrosoft verlängert Windows 10 Support bis 2027
Microsoft verlängert Windows 10 Support bis 2027
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Süddeutsche Zeitung3 g önceTechnik2 dk okumaGermany

Microsoft verlängert Windows 10 Support bis 2027

Auf einen Blick

  • Microsoft hat den Support für Windows 10 überraschend bis Oktober 2027 verlängert.
  • Dies geschieht, da Windows 11 hohe Hardware-Anforderungen stellt, bei Nutzern unbeliebt ist und der Wechsel aufgrund gestiegener Chip-Preise unattraktiv ist.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Microsoft hat den Support für Windows 10 überraschend bis Oktober 2027 verlängert, obwohl Windows 11 bereits verfügbar ist und teils willkürliche Hardware-Anforderungen stellt.

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Meistens aber funktioniert’s ja. Mit dem jüngsten Betriebssystem Windows 11 von Microsoft kommt aber noch etwas anderes hinzu. Das System stellt teils willkürliche Anforderungen an die Rechner, auf denen es laufen soll. Viele Computer sind dafür nicht mehr geeignet. Zumindest nicht offiziell. Inoffiziell kann man das System mit ein paar Tricks auf vielen Rechnern trotzdem aufspielen.

Wer es nicht so hat mit solchen Tricks, dem blieb im vergangenen Jahr immerhin noch die Möglichkeit, das alte Windows 10 ein weiteres Jahr mit Sicherheitsupdates versorgen zu lassen. Und nun – Überraschung – hat Microsoft ganz im Stillen ein weiteres Jahr drangehängt. Nutzer können Windows 10 also bis Oktober 2027 weiter nutzen, ohne dass sie wegen fehlender Sicherheitsupdates in Gefahr geraten würden, zum Angriffsziel für Hacker zu werden.

Bleibt die Frage nach dem Warum. Denkbar sind mehrere Gründe. Microsoft hat wohl eingesehen, dass viele kein besonderes Verlangen danach haben, das Betriebssystem ohne triftigen Grund zu wechseln. Schließlich läuft die 10er-Version von Windows stabil und tut alles, was die meisten wollen. Die 11er-Version bietet aus der Sicht von Normalnutzern keinen Vorteil, zudem gab es schon einige Probleme mit Updates, die manche Computer lahmlegten.

Hinzu kommen die Anforderungen an die Hardware, die es bei vielen nötig gemacht hätten, sich einen neuen Rechner zu kaufen. Das allerdings ist zurzeit nicht attraktiv. Der Hype um künstliche Intelligenz hat dazu geführt, dass Speicherchips zur Mangelware und damit erheblich teurer geworden sind, teilweise um das Drei- bis Vierfache. Apple etwa hat gerade bekannt gegeben, dass sie deshalb die Preise für eine Reihe von Produkten anheben werden. Auch andere Hersteller haben die Preise etwa für Laptops bereits nach oben gesetzt.

Der Umstieg – eine lästige Pflicht

Bei der Verbreitung von Windows 11 sieht es gar nicht einmal so schlecht aus. Das wurde aber offenbar stark vom drohenden Support-Ende im Oktober 2025 getrieben. Während die Mehrheit davor zögerte, gab es zwischen Oktober 2025 und Februar 2026 einen größeren Schub. Auf knapp drei Viertel aller Windows-Computer läuft nun Windows 11. Neue Windows-Computer werden damit gleich ausgeliefert.

Das Zögern deutet darauf hin, dass viele den Umstieg eher als lästige Pflicht sahen. Beliebt ist Windows 11 nicht. Anders war das beim Umstieg vom verhassten, weil völlig verkorksten Windows Vista zu Windows 7. Die 7er-Version war für viele eine Erlösung von dem schwerfälligen und trägen Vista, die sie gerne angenommen haben.

Offene Fragen

  • Warum kommunizierte Microsoft die Verlängerung "ganz im Stillen"?
  • Wie wird sich die Verbreitung von Windows 11 weiter entwickeln?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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