Mille Miglia: Oldtimer-Rennen als rollendes Museum und Statement
Auf einen Blick
- Das legendäre Oldtimer-Rennen Mille Miglia startet in Brescia und führt über fünf Tage nach Rom und zurück.
- Rund 450 historische Fahrzeuge nehmen teil, darunter ein Ferrari, der einst Ingrid Bergman gehörte.
- Das Rennen ist ein rollendes Museum von Millionenwerten und ein Statement in einer Branche, die über Elektroautos diskutiert.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Mille Miglia ist ein legendäres Oldtimer-Rennen, das jährlich in Italien stattfindet und als wichtigstes seiner Art weltweit gilt. Sie führt über mehrere Tage von Brescia nach Rom und zurück.
Brescia. Vor dem Hotel Vittoria im norditalienischen Brescia glänzt ein Ferrari 212 Inter Pinin Farina, die Motorhaube offen, das Cockpit leer. Im vergangenen Jahr wurde ein solches Modell für 885.000 Euro versteigert; früher gehörte es der Schauspielerin Ingrid Bergman.
Noch fotografieren Passanten den Wagen. Doch aus den Gassen dröhnt schon das Röhren weiterer Oldtimer. Gleich klappen auch die Ferrari-Fahrer aus Neuseeland die Haube zu und reihen sich ein. Denn ihr Oldtimer ist eines von etwa 450 Autos, die in diesem Jahr an dem legendären Rennen Mille Miglia teilnehmen. Es führt an fünf Tagen von Brescia nach Rom und wieder zurück.
Die Mille Miglia gilt als das wichtigste Oldtimer-Rennen weltweit. Sie ist ein rollendes Museum aus Millionenwerten – und zugleich ein Statement in einer Branche, die über den ersten vollelektrischen Ferrari diskutiert. Es ist eine Geschichte darüber, warum Fahrer Zehntausende Euro zahlen, um dabei zu sein, warum Mercedes seine Historie inszeniert und die Italiener den Benzingeruch trotzdem feiern.


