MS Stubnitz erhält neuen Liegeplatz in der HafenCity
Auf einen Blick
- Das Kulturschiff MS Stubnitz hat einen neuen Liegeplatz am Baakenhöft in Hamburg erhalten.
- Ursprünglich sollte das Schiff Ende 2026 aus der HafenCity verschwinden, doch nun darf es dort bis zum Baubeginn einer neuen Oper von Klaus-Michael Kühne festmachen.
- Kultursenator Carsten Brosda zeigte sich erfreut über diese Lösung.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Das Kulturschiff MS Stubnitz, ein denkmalgeschütztes DDR-Kühlschiff und wichtiger Hamburger Kulturort, sollte Ende 2026 aus der HafenCity verschwinden. Nun wurde ein neuer Liegeplatz gefunden, der bis zum Baubeginn einer geplanten Oper genutzt werden kann.
Anfang Mai, ein Pressetermin am Baakenhöft in der HafenCity. Sieben Grad, es regnet. Carsten Brosda hat trotzdem gute Laune. Ihm ist mal wieder etwas gelungen. Das Kulturschiff MS Stubnitz, einer der wichtigen Hamburger Underground-Kulturorte und seit zwölf Jahren in Hamburg vor Anker, sollte Ende 2026 aus der HafenCity verschwinden, man fürchtete Anwohnerbeschwerden. Nun gibt es hier doch einen Liegeplatz für das denkmalgeschützte DDR-Kühlschiff: Die Stubnitz darf am Baakenhöft festmachen, genau dort, wo der Speditionsmilliardär Klaus-Michael Kühne für Hamburg eine neue Oper bauen will. Zumindest bis zum Baubeginn der Oper. »Ich will nicht verhehlen: Kulturpolitisch ist die Idee, eine Oper und die Stubnitz nebeneinanderliegen zu haben, eine schöne Gesamtkonstellation«, sagt Brosda. »Aber ich habe gelernt, dass Wünsche von Kultursenatoren im Hafen nicht ausreichend sind. Da muss man noch ein paar mehr Grundlagen schaffen.«
Offene Fragen
- Wann genau beginnt der Bau der neuen Oper?
- Was passiert mit der MS Stubnitz nach dem Baubeginn der Oper?



