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Mutmaßlich rechtsextremer Brandanschlag auf Wohnprojekt in Cottbus
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Mutmaßlich rechtsextremer Brandanschlag auf Wohnprojekt in Cottbus

Auf einen Blick

  • In Cottbus wurde das Wohnprojekt "Zelle 79" mutmaßlich von Rechtsextremisten mit Brandflaschen angegriffen, wobei ein kleiner Brand entstand.
  • Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes und verstärkt den Schutz des alternativen Szeneobjekts, während Ministerpräsident Woidke "klare Kante gegen rechte Gewalt" ankündigt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Das Wohnprojekt "Zelle 79" in Cottbus wurde erneut Ziel eines mutmaßlich rechtsextrem motivierten Brandanschlags, nachdem es bereits im vergangenen Jahr mehrere Angriffe gab.

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Ein mutmaßlich rechtsextrem motivierter Angriff auf ein Wohnprojekt in Cottbus sorgt in Brandenburg für Empörung.

Die Polizei war in der Nacht zum Donnerstag zu dem Projekt »Zelle 79« gerufen worden, nachdem Unbekannte mehrere mit brennbaren Flüssigkeiten gefüllte Flaschen gegen die Fassade des Hauses geworfen hatten. Die Beamten konnten einen kleinen Brand nahe dem Wohnprojekt löschen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei gehe davon aus, dass die zwei Tatverdächtigen aus dem rechtsextremistischen Spektrum stammten, sagte ein Sprecher.

»Aufgrund der Tatsache, dass sich zur Tatzeit Personen in dem Haus aufhielten, ermittelt die Polizei zunächst wegen des Verdachts des versuchten Mordes, vorbehaltlich der konkreten Bewertung der Staatsanwaltschaft«, hieß es. Da es sich um ein alternatives Szeneobjekt handle, habe der Staatsschutz eine Ermittlungsgruppe mit der Mordkommission gegründet. Der Schutz werde verstärkt.

Polizei sucht Zeugen

Zudem gab es womöglich einen weiteren Angriff auf den Jugendclub »Chekov« unweit des Wohnprojektes. Dort soll die Latte eines Zaunes leicht gebrannt haben. Es laufen Ermittlungen wegen des Verdachts versuchter Brandstiftung. Die Polizei hat sich zudem mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gewandt.

Bereits im vergangenen Jahr war es zu mehreren Angriffen auf das Wohnprojekt »Zelle 79« gekommen. Kurz vor Silvester sei versucht worden, die Tür mit einem Böller aufzusprengen. In einem anderen Fall sei Pyrotechnik auf das Haus geschossen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Der Sprecher der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg, Lukas Pellio, sprach von einem »Angriff auf queeres Leben in Cottbus.« Man werde sich von den Attacken jedoch nicht einschüchtern lassen und wolle am 11. Juli zum CSD in Cottbus auf die Straße gehen.

Ministerpräsident Woidke zeigt sich bestürzt

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kündigte nach dem jüngsten Vorfall in Cottbus an, die Landesregierung werde weiterhin »klare Kante gegen rechte Gewalt« zeigen. Die Ereignisse machten ihn »fassungslos und entsetzt«, so der Ministerpräsident.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Landesregierung Brandenburg wird weiterhin "klare Kante gegen rechte Gewalt" zeigen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • Die Initiative Sichere Orte Südbrandenburg wird am 11. Juli zum CSD in Cottbus auf die Straße gehen.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Wer sind die zwei Tatverdächtigen?
  • Was war das genaue Motiv für den Angriff auf den Jugendclub "Chekov"?

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This article was originally published by Spiegel Deutschland.

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