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Mutmaßliche Anschlagspläne: Russischer Geheimdienst will ukrainischen Agenten getötet haben
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Spiegel Auslandvor 2 StundenCrime1 Min. LesezeitGermany

Mutmaßliche Anschlagspläne: Russischer Geheimdienst will ukrainischen Agenten getötet haben

Die russischen Behörden verbreiten Videoaufnahmen, die einen toten Mann in einem Keller zeigen. Der FSB beschuldigt ihn, für die Ukraine einen Sabotageakt geplant zu haben, an einer Bahnstrecke im Ural.

Auf einen Blick

  • Der russische Geheimdienst FSB behauptet, einen ukrainischen Agenten getötet und einen geplanten Sabotageakt an einer Bahnstrecke im Ural verhindert zu haben.
  • Der Mann soll im Auftrag des HUR gehandelt haben.
  • Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Seit Beginn der russischen Invasion 2022 gab es in Russland zahlreiche Sabotageakte und Attentate, für die oft Kyjiws Geheimdienste verantwortlich gemacht werden.

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Ein toter Mann in einem Keller, ein Säckchen Munition, mehrere Computer: Der russische Geheimdienst FSB will eigenen Angaben zufolge einen mutmaßlichen Terroranschlag verhindert und den Verdächtigen getötet haben. Die Behörden verbreiten entsprechende Videoaufnahmen. Dem Mann wird vorgeworfen, einen Sabotage- und Terrorakt im Auftrag des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR vorbereitet zu haben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Dem FSB zufolge wurde der Mann in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine geboren. Er soll Kontakt zum HUR aufgenommen und in dessen Auftrag die Bahnstrecke einer Energieanlage im Föderationskreis Ural ausgekundschaftet haben. Sein Ziel soll gewesen sein, dort einen Sprengsatz anzubringen. Diesen soll er in einem Gebäude in Tjumen versteckt haben. Bei seiner Festnahme habe der Mann mit einem Sturmgewehr auf Mitarbeiter des FSB geschossen und sei daraufhin erschossen worden, hieß es in der Mitteilung.

Seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine 2022 hat es in Russland zahlreiche Fälle von Sabotage an Bahnstrecken und anderen Objekten sowie Attentate auf Militärangehörige und Kriegsbefürworter gegeben. Russische Ermittler machen oft Kyjiws Geheimdienste dafür verantwortlich. Der FSB meldet regelmäßig, angebliche Sabotageakte oder Terroranschläge verhindert und Verdächtige getötet zu haben.

Während der FSB mit der Nachricht Stärke demonstrieren will, wirkt die russische Machtelite derzeit geschwächt: Die Umfragewerte für Wladimir Putins Regierungspartei sind vor der Dumawahl im September ungewöhnlich schlecht.

Offene Fragen

  • Können die FSB-Angaben unabhängig überprüft werden?
  • Welche Auswirkungen hat die angebliche Tötung auf die Sabotageaktivitäten?
  • Wie reagiert der HUR auf die Vorwürfe?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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