Nach Gewalttat in Stade: Mehrere Städte verschärfen Sicherheitsvorkehrungen
Auf einen Blick
- Nach der Gewalttat in Stade mit sechs Toten verschärfen mehrere deutsche Städte und Landkreise ihre Sicherheitsvorkehrungen.
- Maßnahmen umfassen mehr Sicherheitspersonal, bauliche Veränderungen und Notfallknöpfe, insbesondere im Bereich der Sozialarbeit.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Nach einer Gewalttat in Stade mit sechs Toten verschärfen mehrere Städte und Landkreise ihre Sicherheitsvorkehrungen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Sicherheit bei öffentlichen Terminen zu erhöhen und Übergriffen vorzubeugen.
Nach der Gewalttat in Stade mit sechs Toten verschärfen mehrere Städte und Landkreise ihre Sicherheitsvorkehrungen oder denken darüber nach. Das berichtet der Radiosender Antenne Niedersachsen mit Verweis auf eine selbst durchgeführte Umfrage.
Dazu zählen demnach unter anderem die Städte Hannover und Hameln oder der Landkreis Nienburg.
Zu den Maßnahmen zählen den Angaben nach etwa das frühere Hinzuziehen von Sicherheitspersonal bei heiklen Terminen, bauliche Veränderungen oder Notfallknöpfe. Mehrere weitere Verwaltungen teilten zudem mit, dass Sicherheitskonzepte unabhängig von der Tat in Stade regelmäßig überprüft würden.
Die Kommunen wünschen sich dazu auch mehr Geld von Land und Bund, wie der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistags, Joachim Schwind, Antenne Niedersachsen sagte.
Übergriffe oft in der Sozialarbeit
Ein besonderes Augenmerk liegt laut der Umfrage auf der Sozialarbeit etwa im Bereich von Kindern, Jugendlichen und Familien. Dort komme es eher zu Übergriffen als in anderen Behördenbereichen, berichtet der Radiosender mit Verweis auf die Umfrage. Verbale Angriffe nahmen demnach in verschiedenen Kommunen zu. Der Großteil der Kontakte zwischen Bürgern und Verwaltung verlaufe aber nach wie vor konstruktiv und respektvoll.
Erst kürzlich hatte auch die Stadt Stade bekannt gegeben, dass die Polizei in der Hansestadt mehr Präsenz zeigt, um das Sicherheitsgefühl zu stärken. In einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade waren Ende Juni sechs Erwachsene mit Schüssen getötet worden.
Der 45 Jahre alte mutmaßliche Schütze soll in einer Mutter-Kind-Wohngruppe in der Stadt westlich von Hamburg anlässlich eines Gesprächs über das Sorgerecht seines drei Monate alten Kindes vier Frauen und zwei Männer getötet haben. In den Wochen zuvor gab es in Stade Fälle von Massenschlägereien und häuslicher Gewalt.
Offene Fragen
- Wie hoch ist der finanzielle Bedarf der Kommunen?
- Welche konkreten baulichen Veränderungen sind geplant?


