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Nagelsmann gelassen nach Müller/Klopp-Debatte – Effenberg kritisiert "Noch"
Sport
Spiegel Sport14.06.2026Sport3 dk okumaGermany

Nagelsmann gelassen nach Müller/Klopp-Debatte – Effenberg kritisiert "Noch"

Auf einen Blick

  • Bundestrainer Julian Nagelsmann nimmt die Debatte um Aussagen von Thomas Müller und Jürgen Klopp zu seiner Zukunft gelassen.
  • Müller und Klopp hatten mit einer "noch"-Bemerkung Spekulationen über Nagelsmanns Nachfolge ausgelöst.
  • Während Müller an seiner direkten Art festhält, kritisiert Stefan Effenberg die Äußerungen scharf.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die Aussagen von Thomas Müller und Jürgen Klopp beim WM-Eröffnungsspiel sorgten für Aufsehen und Spekulationen über die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Stefan Effenberg kritisierte diese Äußerungen scharf.

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Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Debatte über Aussagen der TV-Experten Thomas Müller und Jürgen Klopp zu seiner Zukunft gelassen genommen.

»Am Ende ist es mein Job jetzt, die Mannschaft so einzustellen, dass wir ein gutes Turnier spielen. Und wir dann auch in der Lage sind, nach der WM weiterhin gute Spiele zu machen«, sagte Nagelsmann in der ARD unmittelbar vor dem Turnierstart der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Curaçao.

Ex-Weltmeister Müller und Klopp hatten beim WM-Eröffnungsspiel für Aufsehen gesorgt. Als es um die deutsche Aufstellung gegen Curaçao ging, sagte Klopp: »Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf« – und schob dann ein »noch« hinterher. Die Aussage konnte so interpretiert werden, dass Nagelsmanns Ende als Bundestrainer bereits feststünde – womöglich sogar mit Klopp als Nachfolger?

Zudem hatten beide angeregt, wegen der langen Verletzungspause von Jamal Musiala auf Deniz Undav als Zehner zu setzen. Klopp relativierte diese Aussage später.

Müller hatte auf die Kritik an den Aussagen reagiert und angekündigt, sich auch künftig nicht zurückhalten zu wollen. »Wir diskutieren natürlich leidenschaftlich, uns geht es darum, die Begeisterung rüberzubringen«, sagte der Ex-Nationalspieler bei MagentaTV.

Er und Klopp seien »Riesenfans der Mannschaft« und des Turniers. Man diskutiere »taktisch, inhaltlich und vor allen Dingen auch sachlich«. Allerdings sei bei ihnen »immer a bisserl Schmäh mit dabei«, sagte Müller. Dabei könne »auch immer ein bisschen was herausrutschen, was populistisch Wellen schlagen kann«. Deshalb werde man sich aber »nicht verbiegen lassen und aufpassen, was wir denn sagen«, sagte Müller. Ziel sei es, die Mannschaft zu unterstützen und »auch gute Laune« zu machen.

Klopp stand neben ihm und sagte nichts dazu. Später, als Müller am Spielfeldrand auf ein Interview mit dem Bundestrainer wartete, scherzten er und Klopp allerdings noch einmal über den Spruch, als Müller in einem Satz das Wort »noch« benutzte und Klopp ihn postwendend darauf aufmerksam machte.

Scharfe Kritik an dem »Noch«-Spruch äußerte Stefan Effenberg. »Das geht nicht, er spricht vor einem Millionenpublikum«, sagte der 57-Jährige in der Sport1-Sendung »Doppelpass«. »So einen Spruch kannst du mit einem Bierchen an der Bar machen, wenn du allein bist. Aber nicht vor einem Millionenpublikum, das ist ein absolutes No-Go.«

Offene Fragen

  • Wie wird sich die Debatte auf die Mannschaft auswirken?
  • Wird es weitere Kommentare von Müller oder Klopp geben?

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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