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Neue Spur im Fall des Louvre-Kunstraubs nach Belgien
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Die Zeit01.06.2026Crime2 dk okumaGermany

Neue Spur im Fall des Louvre-Kunstraubs nach Belgien

Auf einen Blick

  • Belgische Ermittler fanden auf Handys von Verdächtigen Fotos vom Louvre, die auf eine neue Spur im Kunstraub-Fall vom Oktober 2025 hindeuten.
  • Es wird ein Zusammenhang mit Frachtdieben aus Osteuropa geprüft.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Im Oktober 2025 ereignete sich ein spektakulärer Kunstraub im Pariser Louvre, bei dem Kronjuwelen im Wert von schätzungsweise 88 Millionen Euro gestohlen wurden. Die Tat löste eine Debatte über die Museumssicherheit aus und führte zum Rücktritt der damaligen Museumschefin.

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Nach dem spektakulären Kunstraub im Pariser Louvre im vergangenen Oktober gibt es eine mögliche neue Spur nach Belgien. Belgische Fahnder sollen auf den Handys mehrerer festgenommener Diebe Fotos vom Inneren des Louvre und insbesondere der Galerie d’Apollon gefunden haben, wo es zu dem Raub kam, berichteten das Magazin «Paris Match» und die Zeitung «Le Parisien» unter Verweis auf die Justiz. Frankreich und Belgien hätten gemeinsame Ermittlungen angeschoben. Die Pariser Staatsanwaltschaft wollte die neuen Ermittlungen weder bestätigen noch dementieren.

Entdeckt wurden die Fotos auf den Handys von Verdächtigen aus Osteuropa, die sich auf Frachtdiebstähle spezialisiert haben, berichteten die Zeitungen. Die Auswertung der Fotos sei noch im Gange. Laut Justizkreisen solle die Untersuchung klären, ob es einen Zusammenhang zwischen den in Belgien festgesetzten Frachtdieben und den vier inzwischen in Frankreich inhaftierten Tatverdächtigen gibt, denen es am 19. Oktober 2025 gelungen sein soll, in den Louvre einzudringen, um dort Kronjuwelen im Wert von schätzungsweise 88 Millionen Euro zu stehlen. Von der Beute fehlt nach wie vor jede Spur.

Einbrecher fuhren mit Hebebühne vor

Die Tat hatte international Schlagzeilen gemacht und eine Debatte über die Sicherheit des Museums ausgelöst. Die damalige Museumschefin trat inzwischen zurück. Die Maskierten hatten einen mit einer Hebebühne ausgestatteten Lkw neben dem Museum geparkt. Während zwei der Täter auf Motorrollern an der Straße warteten, gelangten die anderen beiden mit der Hebebühne auf einen Balkon im ersten Stock und von dort durch ein Fenster in das Museum, wo sie auch Personal bedrohten. Der ganze Coup dauerte nur wenige Minuten.

Bereits unmittelbar nach dem Einbruch in das Museum hatten die französischen Fahnder ihre belgischen Kollegen eingeschaltet in der Sorge, die gestohlenen Juwelen könnten auf dem Schwarzmarkt der Antwerpener Diamantenhändler landen. Vermutlich wurde dort der Schmuck von Reality-TV-Star Kim Kardashian im Millionenwert verkauft, der ihr 2016 bei einem Raubüberfall in Paris gestohlen wurde.

Offene Fragen

  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen den in Belgien festgenommenen Frachtdieben und den Tatverdächtigen in Frankreich?
  • Wo befinden sich die gestohlenen Kronjuwelen?
  • Wie genau erfolgte die Flucht der Täter?
  • Welche Rolle spielten die Fotos auf den Handys der Verdächtigen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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