Eilmeldung
ESIncendio en la Sierra de Burgohondo: Máquina de Reforestaciones El Fresno provocó el mayor incendio de la historia de EspañaTRMuğla'nın Seydikemer İlçesindeki Orman Yangınına Müdahale Devam EdiyorCN強震後各國慰問 日政府:援助需求視情況判斷FRDans la « kill zone » ukrainienne, où survivre est le quotidienARالخلافة السعودية بين ثلاث جبهات مشتعلة: تحليل CNNARضربات أمريكية-سعودية على الحشد الشعبي العراقي: 20 قتلاً ودانية عراقيةARنتنياهو يبلغ ترامب: إسرائيل ستظل في منطقة العازلة في سوريا طالما استمر التهديد الجهاديCNKazuyoshi Miura Scores First Competitive Goal in Almost Four Years at 59EUTrump Seeks Supreme Court Intervention to Overturn $83M Defamation VerdictKRNHS와 비슷한 국가 돌봄 서비스 원해ESIncendio en la Sierra de Burgohondo: Máquina de Reforestaciones El Fresno provocó el mayor incendio de la historia de EspañaTRMuğla'nın Seydikemer İlçesindeki Orman Yangınına Müdahale Devam EdiyorCN強震後各國慰問 日政府:援助需求視情況判斷FRDans la « kill zone » ukrainienne, où survivre est le quotidienARالخلافة السعودية بين ثلاث جبهات مشتعلة: تحليل CNNARضربات أمريكية-سعودية على الحشد الشعبي العراقي: 20 قتلاً ودانية عراقيةARنتنياهو يبلغ ترامب: إسرائيل ستظل في منطقة العازلة في سوريا طالما استمر التهديد الجهاديCNKazuyoshi Miura Scores First Competitive Goal in Almost Four Years at 59EUTrump Seeks Supreme Court Intervention to Overturn $83M Defamation VerdictKRNHS와 비슷한 국가 돌봄 서비스 원해
Newsgather
ZurückNvidia-Chef Huang: PC wird "völlig neu erfunden"
Nvidia-Chef Huang: PC wird "völlig neu erfunden"
In Entwicklung
Tagesschau Wirtschaft3.6.2026Technik3 Min. LesezeitGermany

Nvidia-Chef Huang: PC wird "völlig neu erfunden"

Auf einen Blick

  • Nvidia-Chef Jensen Huang kündigt auf der Computex den neuen KI-Chip "RTX-Spark" an und erklärt den PC für neu erfunden.
  • Taiwan wird zum Epizentrum der KI-Revolution, erwartet 10% Wirtschaftswachstum.
  • Die EU versucht mit Subventionen und Nachfrageförderung die heimische Chip-Produktion zu stärken.

KI-generierte Zusammenfassung

Schriftgröße

Der US-Chiphersteller Nvidia versucht mit Superlativen aufzufallen. Auf der größten Computermesse Asiens, der Computex, hat Nvidia-Chef Jensen Huang gerade seinen neuen "RTX-Spark"-Chip vorgestellt. Damit sollen Nutzer auch am heimischen PC komplexe Anwendungen der Künstlichen Intelligenz betreiben können. Zusammen mit Microsoft greift der KI-Riese damit im PC-Markt an.

Laut Huang wird der PC "nach 40 Jahren völlig neu erfunden". Das sei eine ebenso große Sache wie die Weiterentwicklung des Telefons zum Smartphone, sagte der Nvidia-Chef bei der Produktvorstellung.

Hergestellt wird der Chip in Taiwan. Nicht nur Nvidia, auch der Konkurrent AMD oder Apple lassen hier ihre Halbleiter fertigen. Rund 90 Prozent der modernsten KI-Chips kommen aus dem kleinen Inselstaat. Taiwan sei zu einem "Epizentrum der KI-Revolution" geworden, heißt es in der Branche. Neben neuen Chipfabriken entstehen auch KI-Rechenzentren. Allein Nvidia hat angekündigt, pro Jahr 150 Milliarden Dollar in Taiwan investieren zu wollen.

Taiwan erwartet 10 Prozent Wirtschaftswachstum

Die Zahlen sind beeindruckend: Dank des Booms rund um Künstliche Intelligenz und den massiven Investitionen ins Land rechnet Taiwan in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von rund zehn Prozent. Es wäre das stärkste Wachstum seit 16 Jahren. Andere Länder können davon nur träumen.

Doch Sorgen bereiten weiter die geopolitischen Spannungen. Taiwan pocht auf seine Unabhängigkeit und erscheint wie ein Spielball zwischen China und den USA. Strategisch immer wichtiger wird Taiwan auch für Europa.

Denn egal ob Autoindustrie oder Maschinenbau, moderne Prozessoren oder Speicherchips aus Asien würden gebraucht, erklärt Klemens H. Fischer, Professor für internationale Beziehungen an der Universität Köln: "Die Abhängigkeiten werden sich nicht ändern, sie werden sich eher verstärken, vor allem im Bereich der seltenen Erden." Es fehlten wichtige Rohstoffe, weshalb die Europäer Getriebene seien, so Fischer.

Milliarden-Subventionen der Europäer

Mit einem europäischen Chips-Gesetz hat die EU schon vor drei Jahren versucht, die heimische Mikrochip-Produktion zu fördern. Doch es habe sich bislang zu wenig getan, sagt Dorothee Hillrichs, Halbleiter-Expertin vom Münchner ifo-Institut: "Es ist noch nicht das Ziel erreicht, das gesteckt worden ist: 20 Prozent der weltweiten Chipherstellung bis 2030."

In den vergangenen drei Jahren sei man von acht auf elf Prozent Marktanteil gekommen, so Hillrichs. "Auf der anderen Seite muss man eben auch sehen, dass es dauert, um so eine Chip-Fabrikation auf die Beine zu stellen."

43 Milliarden Euro stellte die EU an Subventionen bereit, hauptsächlich aus den Haushalten einzelner Staaten. Doch Geld ist nicht das Problem. Es brauche jetzt die Sicherheit, dass Chips auch Abnehmer in Europa finden, so Dorothee Hillrichs. Denn vor allem hohe Energie- und Arbeitskosten haben die Produktion von Hochleistungschips in Europa bislang unattraktiv gemacht.

Genau das versucht die EU mit einen neuen Anlauf beim Chips-Gesetz zu ändern. Statt auf eine Förderung des Angebots liegt der Fokus jetzt auf der Nachfrageseite: Behörden und Unternehmen sollen zum Beispiel Prozessoren vorrangig "Made in Europe" kaufen.

Auch der Bau von Rechenzentren soll beschleunigt werden, damit europäische Firmen ihre KI-Modelle trainieren können. Ziel sei es, die Kapazität von Rechenzentren in Europa in den nächsten fünf bis sieben Jahren zu verdreifachen, teilte die EU-Kommission heute mit.

Dresden wird zu wichtigem Chip-Standort

Trotz Rückschlägen wie den gescheiterten Plänen des Chip-Herstellers Intel zum Bau einer Chipfabrik in Magdeburg zeigen sich auch erste Erfolge. So entwickelt sich Dresden zu einem wichtigen Halbleiter-Standort. Im "Silicon Saxony" investiert etwa der taiwanesische Hersteller TSMC zusammen mit Bosch, Infineon und NXP gerade in eine neue Fabrik.

Hergestellt werden sollen dort aber keine KI-Chips, sondern Chips, die unter anderem in Autos für Assistenz- oder Infotaimentsyteme benötigt werden. Auch der DAX-Konzern Infineon hat in Rekordzeit ein weiteres Werk am Standort Dresden hochgezogen.

Bundeskanzler Merz lobte beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum zuletzt die Bemühungen. Sachsen sei "eines der bedeutendsten Mikroelektronikcluster ganz Europas", so der Kanzler.

Was oft auch verkannt bleibt: In der langen Lieferkette von Halbleitern spielt Europa bereits eine wichtige Rolle: Ohne Maschinen aus Europa mit Bauteilen zum Beispiel aus Deutschland können die Taiwanesen gar nicht ihre fortgeschrittenen Chips herstellen. Experten sind aber skeptisch, ob es wirklich gelingt, unabhängiger von Hochleistungschips aus Taiwan zu werden.

Verwandte Themen

This article was originally published by Tagesschau Wirtschaft.

Ähnliche Meldungen

Chinesisches Start-up Moonshot übertrifft mit neuem KI-Modell Kimi K3 Konkurrenz
Technik·vorgestern

Chinesisches Start-up Moonshot übertrifft mit neuem KI-Modell Kimi K3 Konkurrenz

Das chinesische Start-up Moonshot hat sein neues KI-Modell Kimi K3 veröffentlicht, das nach eigenen Angaben fast alle internationalen Konkurrenzangebote übertrifft, nur US-Spitzenmodelle bleiben unerreichbar. Der Launch erfolgte kurz vor der Welt-KI-Konferenz in Shanghai, bei der Chinas Präsident Xi Jinping den Führungsanspruch seines Landes im globalen KI-Wettbewerb untermauerte.

Handelsblatt
1 Min. Lesezeit
Mehr zu diesem ThemaNvidia