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BackOGH bestätigt erste Verurteilung gegen Signa-Gründer René Benko wegen betrügerischer Insolvenz
OGH bestätigt erste Verurteilung gegen Signa-Gründer René Benko wegen betrügerischer Insolvenz
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Spiegel Wirtschaft02.07.2026Crime1 dk okumaGermany

OGH bestätigt erste Verurteilung gegen Signa-Gründer René Benko wegen betrügerischer Insolvenz

Auf einen Blick

  • Der Oberste Gerichtshof (OGH) Österreichs hat die erste von zwei Verurteilungen gegen Signa-Gründer René Benko wegen betrügerischer Insolvenz bestätigt.
  • Ein Teilfreispruch wurde aufgehoben und zur Neuverhandlung an das Landesgericht Innsbruck zurückverwiesen.
  • Benko war 2025 in erster Instanz zu zwei Jahren Haft verurteilt worden.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Signa-Gründer René Benko wurde in erster Instanz wegen betrügerischer Insolvenz zu zwei Jahren Haft verurteilt, nachdem die Signa Holding im November 2023 Insolvenz angemeldet hatte.

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Der Oberste Gerichtshof (OGH) Österreichs hat die erste von zwei Verurteilungen gegen den Signa-Gründer René Benko wegen betrügerischer Insolvenz bestätigt. Einen Teilfreispruch hob das Gericht am Donnerstag auf und verwies diesen Punkt zur Neuverhandlung an das Landesgericht Innsbruck zurück. Benko war in dem Verfahren im Oktober 2025 in erster Instanz zu zwei Jahren Haft verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Ex-Milliardär Vermögenswerte vor seinen Gläubigern beiseitegeschafft hat – ein Tatbestand, der in Österreich als betrügerische Krida bezeichnet wird. Der nun rechtskräftige Schuldspruch bezieht sich auf eine Schenkung von 300.000 Euro an seine Mutter Ende 2023. Die Signa Holding – die Dachgesellschaft des verschachtelten Firmenkonstrukts – hatte im November 2023 Insolvenz angemeldet.

Bei dem aufgehobenen Teilfreispruch geht es hingegen um den Vorwurf einer unrechtmäßigen Mietvorauszahlung in Höhe von 360.000 Euro für eine Villa in Innsbruck. Gegen das erstinstanzliche Urteil hatten sowohl Benkos Verteidigung als auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Rechtsmittel eingelegt.

Der OGH folgte mit seiner Entscheidung der Empfehlung der Generalprokuratur, die das Höchstgericht in derartigen Fällen berät. Benko, der sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft befindet, nahm an der Verhandlung in Wien nicht teil. Er bestreitet sämtliche Anschuldigungen.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Der aufgehobene Teilfreispruch wird am Landesgericht Innsbruck neu verhandelt.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie wird die Neuverhandlung des Teilfreispruchs ausgehen?
  • Welche weiteren Konsequenzen folgen aus der rechtskräftigen Verurteilung?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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