Online Shopping Surges in Germany, Outpacing Brick-and-Mortar Retail
Auf einen Blick
- German consumers are increasingly shifting to online shopping, with total online sales projected to rise 4.3% in 2026.
- This growth is particularly strong in groceries and drugstore items, driven by a desire for better value and convenience, according to the German Retail Association (HDE).
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Online shopping in Germany is increasingly popular, with consumers prioritizing value and convenience. This trend is particularly evident in groceries and drugstore items, and older demographics are showing a significant increase in online purchasing.
Lieferdienste statt Einkaufsbummel: Die Menschen in Deutschland kaufen immer mehr online. In einigen Warengruppen ist die Bestellung im Internet lÀngst Standard - nicht nur aus Bequemlichkeit. 03.06.2026 - 10:48 Uhr Quelle: dpa Artikel anhören
Viele Verbraucher empfinden den Onlinekauf als bequem. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Berlin. WÀhrend viele Verbraucher beim Einkaufen in GeschÀften sparen, sitzt das Geld beim Onlineshopping offenkundig lockerer. Die Menschen in Deutschland kaufen hÀufiger und mehr im Internet. Das zeigt der aktuelle Online-Monitor des Handelsverbands Deutschland (HDE). Immer öfter kommen dabei KI-Assistenten zum Einsatz, etwa um Preise zu vergleichen.
âDer Onlinehandel kann sich ein StĂŒck weit von der schlechten Umsatzentwicklung im Einzelhandel abkoppelnâ, sagte der stellvertretende HDE-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Stephan Tromp. Laut Verbandsprognose dĂŒrften die Online-UmsĂ€tze in Deutschland 2026 nominal um 4,3 Prozent steigen. Im stationĂ€ren Handel wird nur ein Plus von 1,6 Prozent erwartet.
Der HDE fĂŒhrt den starken Zulauf online auch darauf zurĂŒck, dass Ă€ltere Nutzer öfter im Internet kaufen. Bei den ĂŒber 55-JĂ€hrigen sei die Zahl der Onlineshopper 2025 mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent ĂŒberdurchschnittlich stark gestiegen.
Deutlich mehr Lebensmittel und Drogeriewaren online bestellt
2025 wurden hierzulande laut HDE online gut 92 Milliarden Euro mit Neuwaren umgesetzt â knapp 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Prozentual war der Anstieg damit deutlich gröĂer als stationĂ€r. Besonders krĂ€ftig wuchs der Umsatz mit Produkten des tĂ€glichen Bedarfs wie Lebensmittel und Drogeriewaren (plus 10,4 Prozent), weil Verbraucher zunehmend online bestellen â zum Beispiel bei Lieferdiensten. Bei Elektronik oder Mode liegt der Online-Anteil jedoch deutlich höher.
Laut HDE-Konsumbarometer, einer monatlichen Haushaltsbefragung, hat sich die Verbraucherstimmung zwar leicht verbessert, bleibt aber schwach.
Warum ist der Onlinehandel davon offensichtlich weniger betroffen? âDen Konsumenten ist ein gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis derzeit besonders wichtigâ, sagt E-Commerce-Expertin Karolin Junker de Neui von der Digitalberatung Etribes. Dieses BedĂŒrfnis lasse sich online besser erfĂŒllen. âDort ist es einfacher, den gĂŒnstigsten Preis zu finden.â Sie sieht beim Onlinekauf weitere Vorteile wie die gröĂere Produktauswahl sowie Bequemlichkeit. âDer Weg in die Innenstadt kostet Zeit und Geld.â
âEnde des klassischen Einkaufsbummelsâ
Das spiegeln auch Umfragedaten wider. Bei Bekleidung und Schuhen kaufen bereits 65 Prozent ĂŒberwiegend online und gehen nur noch selten in den Laden, wie eine reprĂ€sentative Erhebung des Instituts Appinio zeigt. Bei Elektronik und Handys liegt der Anteil bei 58 Prozent, bei HaushaltsgerĂ€ten und Technik bei 54 Prozent. Junker de Neui sieht ein âEnde des klassischen Einkaufsbummelsâ fĂŒr bestimmte Warengruppen. FĂŒr die Umfrage wurden im April 1.000 Menschen zwischen 15 und 65 Jahren befragt.
Die Ausgaben fĂŒr KonsumgĂŒter verteilen sich inzwischen fast zu gleichen Teilen auf online und stationĂ€r - mit wachsendem Anteil fĂŒr das Internet. So gaben 50 Prozent an, hĂ€ufiger online einzukaufen als im Vorjahr, Ă€hnlich viele gleich oft. Was Kunden davon abhĂ€lt, dies noch öfter zu machen? Am hĂ€ufigsten genannt werden fehlende Möglichkeiten zum Anfassen und Anprobieren (73 Prozent), komplizierte Retouren (67 Prozent) und zu lange Lieferzeiten (60 Prozent).
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KI darf helfen, aber nicht entscheiden
Den stĂ€rksten Einfluss auf die Wahl eines Onlineshops hat laut Appinio der gĂŒnstigste Preis. Wichtig sind den Kunden auĂerdem Lieferzeit und VerfĂŒgbarkeit, Werbeaktionen und Rabatte sowie Bewertungen anderer Kunden. Allerdings vertrauen sechs von zehn Befragten einem KI-Assistenten bereits mehr als einer klassischen Kundenrezension.
KĂŒnstliche Intelligenz spielt beim Onlinekauf eine immer gröĂere Rolle. Konsumenten nutzen sie vor allem zum Sparen. 60 Prozent wĂŒnschen sich, dass KI die Preise optimiert. Die Kontrolle abgeben wollen viele jedoch nicht. 60 Prozent lehnen autonome KĂ€ufe ab. Auch bei Alltagsprodukten wie Waschmittel will jeder Zweite jede Entscheidung selbst treffen.
âEs gab auch Zeiten, da konnte sich niemand vorstellen, Lebensmittel nach Hause liefern zu lassenâ, sagt Expertin Junker de Neui. Sie erwartet, dass die Offenheit der Konsumenten weiter wĂ€chst.
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Worauf zu achten ist
KI-Ausblick â Möglichkeiten, keine Fakten
Online sales in Germany are projected to grow by 4.3% in 2026.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
The growth of online sales will continue to outpace traditional retail.
Wahrscheinlich · Mittelfristig
Consumer openness to online purchasing, including for groceries, will continue to grow.
Wahrscheinlich · Mittelfristig
Offene Fragen
- What specific AI tools are most commonly used for price comparison?
- How will the trend of online grocery shopping impact physical supermarkets in the long term?
- What are the main drivers behind the reluctance of consumers to allow autonomous purchases?
- Will the growth in online sales continue to outpace traditional retail in the coming years?



