OpenAI stellt neues KI-Modell GPT-5.6 vor – zunächst nur für US-Unternehmen
Auf einen Blick
- OpenAI hat sein neues KI-Modell GPT-5.6 vorgestellt, das zunächst nur ausgewählten US-Unternehmen zur Verfügung gestellt wird.
- Die US-Regierung drängt auf eine solche Vorgehensweise aus Sicherheitsgründen.
- Die neue Serie umfasst drei Modelle: Sol, Terra und Luna.
KI-generierte Zusammenfassung
Das US-Unternehmen OpenAI hat sein neues, leistungsstarkes Modell für künstliche Intelligenz vorgestellt. Auf Wunsch der US-Regierung sei GPT-5.6 zunächst jedoch nur einer begrenzten Zahl ausgewählter US-Unternehmen zur Verfügung gestellt worden, teilte OpenAI mit. Es handle sich um eine Gruppe vertrauenswürdiger Geschäftspartner, hieß es. Deren Sitz sei in den USA, ihre Mitarbeiter im Ausland hätten aber Zugriff auf die neuen Modelle. Die Behörden seien über diese Unternehmen informiert worden.
Die GPT-5.6-Serie besteht aus drei Modellen: das Vorzeigemodell Sol, das mittlere Modell Terra für den täglichen Gebrauch sowie Luna, eine schnelle und kostengünstige Variante. Terra soll den Angaben nach die Hälfte seines Vorgängermodells GPT-5.5 kosten. Im Wettbewerb mit Anthropic und Google will OpenAI neue Kunden gewinnen. Das Unternehmen habe die Regierung in Washington vor der Einführung über die Fähigkeiten seiner neuen Modelle informiert, hieß es.
OpenAI will neue KI-Serie zeitnah auch für internationale Kunden bereitstellen
OpenAI arbeitet nach eigenen Angaben daran, GPT-5.6 ab kommender Woche auch internationalen Geschäftspartnern zur Verfügung zu stellen. Zwei Wochen zuvor hatte die US-Regierung den Konkurrenten Anthropic überraschend angewiesen, seine KI-Modelle Fable 5 und Mythos 5 aus Gründen der nationalen Sicherheit nur für US-Kunden bereitzustellen. Bislang hatte die US-Regierung darauf gedrängt, die Aufsicht über KI zu lockern, und sogar die US-Bundesstaaten daran gehindert, eigene Regeln für KI aufzustellen. Sowohl die Mythos-Modelle von Anthropic als auch GPT-5.6 von OpenAI hatten für Bedenken gesorgt, weil sie Softwareschwachstellen ausfindig machen können, die sich Hacker zunutze machen könnten.
Anfang Juni hatte US-Präsident Donald Trump ein Dekret unterzeichnet, wonach Techkonzerne wie OpenAI oder Google zur »freiwilligen Zusammenarbeit« mit der Regierung aufgerufen sind. Von den Unternehmen wird erwartet, der US-Regierung neue KI-Modelle innerhalb von 30 Tagen vor Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen.




