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Pakistan vermittelt: Annäherung zwischen USA und Iran zur Beendigung des Krieges
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Spiegel Ausland13.06.2026Welt4 dk okumaGermany

Pakistan vermittelt: Annäherung zwischen USA und Iran zur Beendigung des Krieges

Auf einen Blick

  • Pakistan meldet eine Einigung zwischen den USA und Iran zur Beendigung des Krieges.
  • Ein Abkommen soll die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen und die Regelung der Straße von Hormus beinhalten.
  • Die Unterzeichnung wird digital erwartet, mit Genf als möglichem Ort.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Mehr als drei Monate nach Beginn des Irankriegs rückt ein Abkommen zwischen Washington und Teheran zur Beendigung der Kämpfe näher. Pakistan vermittelt zwischen den Konfliktparteien.

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Mehr als drei Monate nach Beginn des Irankriegs rückt ein Abkommen zwischen Washington und Teheran zur Beendigung der Kämpfe näher. Laut Pakistans Regierung, die zwischen den Konfliktparteien vermittelt, haben sich Vertreter aus Washington und Teheran über ein Abkommen verständigt. »Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, von allen Seiten abgestimmter Text des Friedensabkommens erreicht wurde«, schrieb Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif auf X. Pakistan arbeite nun eng mit beiden Seiten zusammen, um die nächsten Schritte zu finalisieren.

Ob es tatsächlich eine Einigung gibt, lässt sich derzeit nicht überprüfen. Beide Konfliktparteien hatten in den vergangenen Tagen immer wieder einzelne Punkte des angeblichen Deals öffentlich gemacht, woraufhin die andere Seite dementierte. US-Präsident Donald Trump gab sich noch am Freitag erzürnt über die von iranischen Medien kolportierten Inhalte eines angeblichen Verhandlungstextes – mehr dazu hier.

In der Nacht zum Samstag äußerte sich auch der iranische Außenminister Abbas Araghchi optimistisch: »Sobald die letzten Phasen unserer Verhandlungen abgeschlossen sind, wird dieses Abkommen unterzeichnet und bekannt gegeben«, sagte Araghchi im iranischen Staatsfernsehen.

»Iran ist der Gewinner des Kriegs mit den USA«, behauptete er. Die Unterzeichnung des Abkommens werde »zunächst digital« erfolgen, kündigte Araghchi an. »Jede Seite wird remote unterschreiben. Das könne in den kommenden Tagen passieren.« Er sei »sehr zuversichtlich«.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ein Vertrag könne am Sonntag von US-Vizepräsident JD Vance und dem Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, unterzeichnet werden. Als wahrscheinlicher Ort dafür gelte Genf.

Seeblockade soll enden

Ein aktueller Entwurf des Abkommens zwischen Teheran und Washington sehe die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen vor, so Irans Außenminister. »Die Seeblockade muss vollständig aufgehoben werden«, sagte er. »Das ist der erste Punkt, der in dem Abkommen erwähnt wird.«

Zudem behandelt der Entwurf Araghchi zufolge die strategisch wichtige Straße von Hormus. »Iran hat die feste Entscheidung getroffen, dass die Verwaltung der Straße von Hormus nicht mehr so sein wird wie zuvor«, sagte er. Diesbezüglich würden weiterhin Gespräche mit Oman geführt. »Unser Schwert wird immer über der Straße von Hormus hängen«, erklärte Araghchi.

Zur Frage des iranischen Atomprogramms sagte Araghchi, Einzelheiten würden innerhalb einer Frist von 60 Tagen nach Unterzeichnung der Vereinbarung erörtert werden. »Unsere Position war stets, dass der einzige Weg, mit dem Vorrat an angereichertem Material umzugehen, darin besteht, ihn innerhalb Irans zu verdünnen«, sagte er mit Blick auf angereichertes Uran in Iran.

Die US-Streitkräfte berichten derweil vom Abschuss mehrerer iranischer Drohnen, die Handelsschiffe in der Straße von Hormus bedroht haben sollen. Iran habe die Angriffsdrohnen gestartet, um »Handelsschiffe anzugreifen, die die Straße von Hormus passieren«, teilt das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom via X mit. Alle Drohnen seien abgeschossen worden, die Meerenge sei für die Durchfahrt von Schiffen weiterhin »offen«.

Die Straße von Hormus liegt zwischen dem Golf von Oman und dem Persischen Golf. Iran hatte die insbesondere für den Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige Meerenge nach Beginn des Kriegs mit den USA und Israel Ende Februar weitestgehend blockiert. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen. Immer wieder werden in der Region Schiffe angegriffen. Die Führung in Teheran gab zuletzt die »komplette« Schließung der Meerenge bekannt, dem widersprach die US-Armee.

Trotz einer seit Anfang April geltenden Waffenruhe und laufender Friedensverhandlungen hatte es in den vergangenen Tagen intensive gegenseitige Angriffe gegeben. Das US-Militär griff Ziele in Iran an, Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte in Bahrain, Jordanien und Kuwait.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Digitale Unterzeichnung des Abkommens in den kommenden Tagen.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

  • Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen.

    Sehr wahrscheinlich · Kurzfristig

Offene Fragen

  • Wann genau erfolgt die digitale Unterzeichnung?
  • Welche Details des Atomprogramms werden in 60 Tagen erörtert?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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