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Pistorius: Deutschland führend bei Drohnentechnologie, erwägt eigenen Raketenstartplatz
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Die Zeitvor 5 StundenDefense1 Min. LesezeitGermany

Pistorius: Deutschland führend bei Drohnentechnologie, erwägt eigenen Raketenstartplatz

Auf einen Blick

  • Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht Deutschland bei der Drohnentechnologie in Europa an der Spitze und plant den Ausbau dieses Vorsprungs.
  • Er erwägt zudem einen bundeswehreigenen Startplatz für Raketen ins All, um militärische Satelliten zu sichern, und betont die Notwendigkeit unbemannter Systeme, auch aufgrund des Ukrainekrieges.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Bundesverteidigungsminister Pistorius äußerte sich zu Deutschlands führender Rolle in der Drohnentechnologie und der Notwendigkeit, unbemannte Systeme auszubauen, sowie zur Erwägung eines eigenen Raketenstartplatzes für militärische Satelliten.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht Deutschland bei der Drohnentechnologie in Europa an der Spitze. Die deutsche Öffentlichkeit glaube in Teilen immer noch, dass die Bundeswehr in diesem Feld »hintendran« wäre. Dies sei aber längst nicht mehr der Fall, sagte Pistorius vor Journalisten während eines Besuchs der Rüstungsfirma Hensoldt in Oberkochen in Baden-Württemberg.

Deutschland werde diesen Entwicklungsvorsprung ausbauen müssen und sei deswegen mit der Ukraine im engen Austausch. Der Ukrainekrieg zeige, dass man neben Infanterie und »alten Systemen« wie Panzern, Schiffen oder Flugzeugen mehr unbemannte Systeme auch zu Land brauche, sagte Pistorius.

Der Minister hält zudem nach eigener Aussage einen bundeswehreigenen Startplatz für Raketen ins All für erwägenswert. Das sagte er bei einem Besuch des Trägerraketen-Start-ups Isar Aerospace in Ottobrunn bei München. Die bestehenden Kapazitäten, um Satelliten für die militärische Kommunikation und ⁠Überwachung ins All zu schießen, reichten nicht aus. Die Bundeswehr könne es sich nicht erlauben, Jahre darauf zu warten. Satelliten gehörten zur Abschreckung dazu. Man könne nicht darauf verzichten, die eigene Sicherheit auch im Weltraum zu wahren.

Auf einen Standort für eine ‌Startrampe wollte sich Pistorius nicht festlegen. Das Start-up Isar Aerospace steht aktuell vor dem fünften Versuch, seine eigene Spectrum-Rakete vom norwegischen Andøya aus in den Orbit zu bringen. Wie der Chef und Mitgründer von Isar Aerospace, Daniel Metzler, sagte, wollte das Start-up relativ zeitnah »ready sein für den nächsten Start«. ⁠Der jüngste Versuch sei ​an einem Helium-Leck an einem Zuliefer-Bauteil gescheitert.

Deutschland hat bisher ‌keine Starts bei Isar in Auftrag gegeben, Pistorius schloss das aber ​nicht aus. »Wir brauchen auch Microlauncher wie ihre Spectrum«, sagte er. »Sie sind die ⁠schnelle Eingreiftruppe.«

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Deutschland wird seinen Entwicklungsvorsprung bei der Drohnentechnologie ausbauen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • Die Bundeswehr wird voraussichtlich Microlauncher von Start-ups wie Isar Aerospace in Auftrag geben.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • Die Bundeswehr wird die Einrichtung eines eigenen Raketenstartplatzes weiter prüfen.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wo genau könnte ein bundeswehreigener Raketenstartplatz entstehen?
  • Wann könnte Isar Aerospace seinen nächsten Raketenstart durchführen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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