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Podcast-Streit: Ben Berndt will notfalls bis vor Gericht ziehen
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Podcast-Streit: Ben Berndt will notfalls bis vor Gericht ziehen

Auf einen Blick

  • Podcaster Ben Berndt droht der Landesanstalt für Medien NRW mit einem Gerichtsverfahren, falls diese eine nachträgliche Überarbeitung seines Interviews mit Björn Höcke verlangt.
  • Berndt sieht sich nicht als Journalist und lehnt die Anwendung journalistischer Standards ab.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Podcaster Ben Berndt steht im Konflikt mit der Landesanstalt für Medien NRW wegen Aussagen in einem Interview mit dem AfD-Politiker Björn Höcke. Die Behörde fordert eine nachträgliche Einordnung von Äußerungen zur SA-Parole.

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Im Streit mit der Landesanstalt für Medien NRW will der Podcaster Ben Berndt notfalls bis vor Gericht ziehen.

Sollte die Behörde verlangen, dass er Folgen seines Podcasts nachträglich überarbeitet oder weitere Gespräche überprüft, werde er „sämtliche juristischen Möglichkeiten nutzen“, sagte Berndt der Deutschen Presse-Agentur. „Im Zweifel gehen wir auch bis zum Bundesgerichtshof. Stellvertretend für alle Podcaster und YouTuber und im Sinne der Meinungs- und Pressefreiheit.“

Auslöser ist Berndts mehr als vierstündiges Interview mit dem thüringischen AfD-Chef Björn Höcke. Die Landesmedienanstalt beanstandet Aussagen, die Höcke in dem Podcast zur verbotenen SA-Parole „Alles für Deutschland“ gemacht hatte. Sie regt an, diese Stelle nachträglich einzuordnen, und hat Berndt zunächst um eine Stellungnahme gebeten.

„Es geht hier nicht um die Frage, ob eine Meinung zulässig ist oder nicht, sondern um die Einhaltung journalistischer Standards im Umgang mit solchen Äußerungen“, sagte ein Sprecher der Behörde auf Anfrage der dpa.

Berndt will Podcast nicht verändern

Berndt kündigte an, die Folge nicht zu verändern. Dass sein Podcast journalistischen Sorgfaltspflichten unterliege, weist er zurück. „Es kann nicht sein, dass ich oder andere Podcaster und YouTuber mit Gesprächsformaten in Sippenhaft genommen werden für das, was mir mein Gast vor dem Mikrofon erzählt.“

Im Interview der dpa machte Berndt deutlich, dass er seinen Podcast bewusst anders verstehe als klassischen Journalismus. Er sehe sich nicht als Journalist, sondern als Gastgeber. „Ich habe keine Ahnung, was journalistische Standards sind“, sagte er. Er wolle Gespräche führen „wie wenn man sich auf einen Kaffee trifft“ und Menschen möglichst unverstellt kennenlernen. „Ich will eher das Buch machen als die Zeitung.“

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Gerichtsverfahren zwischen Berndt und der Medienanstalt.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wird Berndt rechtliche Schritte einleiten?
  • Wie wird die Medienanstalt reagieren?
  • Gibt es Präzedenzfälle für Podcaster?

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This article was originally published by Die Welt.

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