Polizei sucht mit Bannern und Flyern nach Mörder von Marion Baier
Auf einen Blick
- Die Polizei Mittelfranken sucht 53 Jahre nach dem Mord an der zwölfjährigen Marion Baier mit Bannern und Flyern nach neuen Hinweisen.
- Am Tatort in Oberasbach und in Seniorenwohnanlagen sollen Zeugen von damals erreicht werden, nachdem DNA-Spuren eine Verbindung zu einem ähnlichen Fall im Allgäu aufzeigten.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Polizei Mittelfranken sucht 53 Jahre nach dem Mord an der zwölfjährigen Marion Baier mit ungewöhnlichen Methoden nach neuen Hinweisen, nachdem DNA-Spuren eine Verbindung zu einem weiteren Mordfall im Allgäu aufzeigten.
Mit einem großen Banner und Flyern sucht die Polizei in Mittelfranken nach neuen Hinweisen, die sie auf die Spur des Mörders der zwölfjährigen Marion Baier führen könnten. Mit einem großen Plakat am Tatort in Oberasbach (Landkreis Fürth) will diese wieder Aufmerksamkeit auf das Verbrechen vor 53 Jahren lenken. Außerdem wollten Polizeikräfte Flyer in verschiedenen Wohnanlagen für Senioren verteilen.
Die Schülerin war in der Nacht zum 2. Juli 1973 in der Kleinstadt ermordet worden. Am Vorabend hatte sie ein Fest im benachbarten Zirndorf besucht. „Wir haben die Hoffnung, dass Zeugen von damals sich melden“, erläuterte Polizeisprecher Michael Petzold. Deshalb liege der Fokus auf Altenheimen.
Vor wenigen Monaten hatte die Kriminalpolizei in dem bisher ungeklärten Mordfall einen Durchbruch erzielt: Sie fand an der Kleidung von Marion Baier DNA-Spuren, die mit einem ähnlichen Fall im Allgäu übereinstimmen: dem Mord an der 13-jährigen Sonja Hurler 1981 in Kempten. Weil beide Taten noch weitere Parallelen aufweisen, gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um denselben Täter handelt. Einen Verdächtigen gibt es bisher jedoch nicht. „Wir wollen diesen Fall klären und geben nicht auf“, sagte Petzold.
Deshalb sei die Kriminalpolizei zum 53. Jahrestag des gewaltsamen Todes von Marion Baier auf diese eher ungewöhnliche Aktion gekommen.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Polizeikräfte werden Flyer in verschiedenen Seniorenwohnanlagen verteilen.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen
Offene Fragen
- Wer ist der Täter?
- Werden sich neue Zeugen melden?

