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Prozessstart wegen Waffenarsenal in Remscheid am 6. Juli
NACHRICHT
Die Zeit01.06.2026Crime2 dk okumaGermany

Prozessstart wegen Waffenarsenal in Remscheid am 6. Juli

Auf einen Blick

  • Der Prozess gegen drei Männer wegen eines riesigen Waffenarsenals, das in Remscheid entdeckt wurde, beginnt am 6.
  • Ihnen werden Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz vorgeworfen.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Bei Durchsuchungen in Remscheid wurde ein großes Waffenarsenal entdeckt, darunter zahlreiche Kriegswaffen und fast 100.000 Schuss Munition. Dies gilt als einer der größten Kriegswaffenfunde der letzten Jahrzehnte in Deutschland. Die Waffen wurden teilweise an verdeckte Ermittler verkauft, was zur Identifizierung des mutmaßlichen Hauptlieferanten führte.

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Der Prozess um ein in Remscheid entdecktes enormes Waffenarsenal startet am 6. Juli. Das gab das Wuppertaler Landgericht bekannt. Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage gegen drei Männer erhoben. Sie wirft ihnen Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz vor.

Angeklagt sind ein 59-Jähriger sowie zwei Mitangeklagte im Alter von 38 und 35 Jahren. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der 59-Jährige zahlreiche Kriegswaffen, Schusswaffen und Munition zum Verkauf gelagert haben.

Riesiges Waffenarsenal

Nach früheren Angaben wurden bei Durchsuchungen rund 300 scharfe Schusswaffen - davon 125 Maschinengewehre, 67 Maschinenpistolen, 51 Pistolen, 32 Langwaffen, 11 Revolver und 13 Panzerabwehrwaffen - sowie fast 100.000 Schuss Munition entdeckt. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen der größten Kriegswaffenfunde der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland.

Der 59-Jährige soll dem 38 Jahre alten Mitangeklagten insgesamt sechs Maschinenpistolen und einen Revolver samt Munition verkauft haben. Dieser habe die Waffen den Ermittlungen zufolge teilweise gemeinsam mit dem 35-Jährigen weiterverkauft.

Waffen wurden verdeckten Ermittlern angeboten

Zwei Maschinenpistolen mit Munition wurden den Angaben zufolge an eine Person aus Hamm verkauft. Weitere Waffen seien an verdeckt ermittelnde Polizeibeamte gegangen. Dadurch hatte sich laut Staatsanwaltschaft der Verdacht gegen den 59-Jährigen als mutmaßliche Quelle der Waffen ergeben.

Bei mehrtägigen Durchsuchungen ab dem 26. Oktober 2025 fanden Ermittler eine umfangreiche Sammlung von Militaria aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dazu hätten Waffen, Uniformen, Fotografien, Propagandamaterial und weitere Ausrüstungsgegenstände gehört. Die Räume hätten über versteckte Nebenräume verfügt, die durch Zwischenwände und getarnte Türen abgeschirmt gewesen seien.

Bislang sind zehn Verhandlungstage bis Ende September vorgesehen. Für die Angeklagten gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Verurteilung der Angeklagten.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • Feststellung der Herkunft der Waffen.

    Möglich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Was war das Motiv der Angeklagten?
  • Woher stammen die Waffen ursprünglich?
  • Wie groß ist das Netzwerk hinter dem Waffenhandel?
  • Welche Strafen werden die Angeklagten erwarten?

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This article was originally published by Die Zeit.

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