Eilmeldung
BRTensão EUA-Irã: Trump celebra sucesso militar, Teerã ameaça fechar Estreito de OrmuzRUИран готовится к массированной атаке на базы США на Ближнем ВостокеARالجيش الأميركي يشن ضربات إضافية ضد إيران وموسكو تحذر من تصعيدKR트럼프, 이란 추가 상선 공격 시 '훨씬 심각한' 보복 경고RUВо Львове экстренно совещались из-за бунта против ТЦКARربع النهائي: 8 منتخبات تتنافس على 4 مقاعد في نصف النهائيCNUS Share of Brazilian Exports Hits Lowest Point Since 1997 as China Dominates TradeTRHizbullah'tan İsrail ile Müzakerelere Eleştiri: "Çerçeve Anlaşması İsrail Lehine"KR충북 곳곳 호우 피해…청주 미평천 홍수경보 심각 단계ARالمغرب يتطلع لتاريخ جديد أمام فرنسا.. والأرجنتين تتصدر اتهامات المؤامرةBRTensão EUA-Irã: Trump celebra sucesso militar, Teerã ameaça fechar Estreito de OrmuzRUИран готовится к массированной атаке на базы США на Ближнем ВостокеARالجيش الأميركي يشن ضربات إضافية ضد إيران وموسكو تحذر من تصعيدKR트럼프, 이란 추가 상선 공격 시 '훨씬 심각한' 보복 경고RUВо Львове экстренно совещались из-за бунта против ТЦКARربع النهائي: 8 منتخبات تتنافس على 4 مقاعد في نصف النهائيCNUS Share of Brazilian Exports Hits Lowest Point Since 1997 as China Dominates TradeTRHizbullah'tan İsrail ile Müzakerelere Eleştiri: "Çerçeve Anlaşması İsrail Lehine"KR충북 곳곳 호우 피해…청주 미평천 홍수경보 심각 단계ARالمغرب يتطلع لتاريخ جديد أمام فرنسا.. والأرجنتين تتصدر اتهامات المؤامرة
Newsgather
BackRahmenabkommen zum Iran-Krieg: Bundeswehr soll Straße von Hormus sichern
Rahmenabkommen zum Iran-Krieg: Bundeswehr soll Straße von Hormus sichern
In Entwicklung
Die Zeit16.06.2026Welt4 dk okumaGermany

Rahmenabkommen zum Iran-Krieg: Bundeswehr soll Straße von Hormus sichern

Auf einen Blick

  • Ein Rahmenabkommen soll den Iran-Krieg beenden, doch die Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus bleibt offen.
  • Eine Militärmission, an der sich die Bundeswehr mit zwei Schiffen beteiligen könnte, soll die Route von Minen befreien und Handelsschiffe schützen.
  • Die genauen Bedingungen und die Zustimmung des Bundestags sind noch unklar.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Ein Rahmenabkommen soll den Iran-Krieg beenden, doch die Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus bleibt offen. Eine Militärmission, an der sich die Bundeswehr mit zwei Schiffen beteiligen könnte, soll die Route von Minen befreien und Handelsschiffe schützen.

Schriftgröße

Das Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs steht, aber viele Fragen sind offen. Dazu gehört, ob die wichtige Handelsroute durch die Straße von Hormus nun durch eine Militärmission gesichert werden soll. Daran könnte auch die Bundeswehr mit zwei Schiffen teilnehmen.

Worum geht es bei dem möglichen Einsatz?

Die Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten Handelsrouten weltweit. Rund ein Fünftel des Öl- und Flüssiggashandels läuft normalerweise durch die Meerenge. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar blockiert Teheran die Durchfahrt und treibt damit den Ölpreis in die Höhe. Mit der für Freitag geplanten Unterzeichnung des Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran soll es damit vorbei sein. Die Bedingungen sind aber unklar. Die USA dringen auf eine gebührenfreie Durchfahrt für Handelsschiffe, Teheran will Maut kassieren.

Die Militärmission soll die Meerenge von Minen befreien und den Handelsschiffen durch Überwachung der Route und gegebenenfalls Eskortierung von Schiffen mehr Sicherheit geben.

Wie weit sind die Vorbereitungen?

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bereits Mitte April einen Gipfel zur Vorbereitung einer Militärmission organisiert mit dem Ziel, die Handelsschifffahrt nach einem Ende des Krieges zu sichern und die wichtige Handelsroute von Minen zu befreien. Etwa 50 Staaten und Organisationen nahmen teil. Bundeskanzler Friedrich Merz versicherte schon damals, dass Deutschland einen Beitrag leisten werde.

Nach der Einigung auf die Rahmenvereinbarung bekräftigten Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Italien, dass sie gemeinsam «eine rein defensiv ausgerichtete, unabhängige Mission» auf die Beine stellen wollen.

Wie könnte sich die Bundeswehr beteiligen?

Deutschland hat bereits das Minenjagdboot «Fulda» und das Versorgungsschiff «Mosel» ins östliche Mittelmeer entsandt. Neben der aus 42 Soldatinnen und Soldaten bestehenden Stammcrew sind vier Minentaucher an Bord der «Fulda». Das 1998 in Dienst gestellte Schiff verfügt über eine Druckkammer für Taucher und ist mit Drohnen ausgerüstet, die Minen orten können. Experten gehen davon aus, dass der Iran kurz nach Beginn des Krieges mehrere Dutzend Seeminen in der Meerenge verteilt haben soll - auch wenn Teheran einen solchen Einsatz nie bestätigt hat. Trump teilte zwischenzeitlich mit, dass einige der Minen bereits geborgen worden seien.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums könnten die beiden deutschen Schiffe in «sieben bis zehn Tagen» in der Straße von Hormus sein. Bis zu einem Einsatzbefehl könnte es aber noch eine Weile dauern. Es müssen noch einige Voraussetzungen erfüllt werden.

Was sind die Voraussetzungen?

Die allererste Voraussetzung ist, dass die Bundesregierung das Rahmenabkommen vollständig kennt. Das ist noch nicht der Fall. «Wir müssen jetzt erst einmal wissen: Ist wirklich klar, es gibt keine Kampfhandlungen? Ist wirklich klar, dass von beiden Seiten gewollt ist, dass andere die Minen räumen? Wenn wir das wissen, können wir darüber reden», sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) im ZDF-«heute-journal».

Neben dem Operationsplan müssen dann die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, zu denen ein internationales Mandat zählt - idealerweise eins der Vereinten Nationen. Die Bundesregierung prüft derzeit, welche Resolutionen als Grundlage dienen könnten.

Welche Rolle spielt der Bundestag?

Er hat das letzte Wort. Der Bundestag muss jedem bewaffneten Auslandseinsatz der Bundeswehr zustimmen, also auch diesem. Es spielt keine Rolle, dass es sich um einen «defensiven» Einsatz handelt. Wie schnell der Bundestag abstimmen wird, ist noch offen. «Zum jetzigen Zeitpunkt fehlen mir noch die Voraussetzungen dafür, dass ich sagen kann, ein Mandat steht unmittelbar bevor», sagte der Außenminister. In der Bundesregierung ist man sich aber einig, dass es schnell gehen muss.

Was sagen die anderen Europäer?

Geleitet werden soll die Mission von Frankreich und Großbritannien. «Wenn sich in den nächsten Tagen herausstellt, dass alles in Ordnung ist, werden wir unsere Kräfte aufstellen», sagte Macron am Rande des G7-Gipfels. Nach seinen Angaben sind Kampfjets für eine Überwachungsmission bereits einsatzbereit. Frankreich könne «schon morgen» eine Fregatte bereitstellen und «in zwei, drei Tagen» den Flugzeugträger «Charles de Gaulle», sagte er. «Aber all das macht nur Sinn, wenn es eine internationale Vereinbarung gibt, und daran werden wir arbeiten.»

Was erwartet Trump von den Europäern?

Trump will Hilfe von Europäern in der Straße von Hormus zwar in Anspruch nehmen, schätzt deren Bedeutung aber inzwischen eher als gering ein. «Ich denke nicht, dass wir viel Hilfe brauchen werden», sagte er in Évian. Zugleich ergänzte er, dass es keine schlechte Idee sei, ein oder zwei Schiffe aus verschiedenen Ländern dorthin zu schicken.Trump hatte schon vor Wochen im Iran-Krieg Hilfe von den Europäern bei der Sicherung der Straße von Hormus angefragt. Als diese ausblieb, hatte er sich sehr verärgert über Nato-Länder gezeigt und sie als «Feiglinge» bezeichnet. Seither kam es immer wieder zu Misstönen. Trump hatte zugleich immer wieder betont, dass die USA eigentlich keine Hilfe bräuchten.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Bundeswehr-Schiffe erreichen die Straße von Hormus in 7-10 Tagen.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

  • Frankreich und Großbritannien leiten die Militärmission.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

Offene Fragen

  • Wann wird das Rahmenabkommen vollständig bekannt sein?
  • Welche rechtlichen Voraussetzungen sind für die Mission nötig?
  • Wann stimmt der Bundestag ab?

Verwandte Themen

This article was originally published by Die Zeit.

Ähnliche Meldungen

Sicherheitsbedenken bei neuer „Air Force One“? Trump nimmt älteres Flugzeug
In Entwicklung·1 sa önce

Sicherheitsbedenken bei neuer „Air Force One“? Trump nimmt älteres Flugzeug

US-Präsident Donald Trump reiste nach dem Nato-Gipfel in der Türkei nicht in seiner neuen, von Katar geschenkten Air Force One weiter – und hat damit Spekulationen über die Sicherheit der Maschine angeheizt. Der Republikaner hatte zunächst auf seiner Plattform Truth Social angekündigt, von der Türkei aus „der alten Zeiten wegen“ mit einer älteren Maschine zu seiner nächsten Station, dem US-Luftwaffenstützpunkt Mildenhall in Großbritannien, zu reisen.

Süddeutsche Zeitung
Mehr zu diesem ThemaIran