Rechtsextremismus: Immer mehr junge Menschen in Baden-Württemberg betroffen
Auf einen Blick
- Das Landesamt für Verfassungsschutz in Stuttgart meldet einen Anstieg rechtsextremistischer Aktivitäten unter jungen Menschen in Baden-Württemberg.
- Der Anteil der unter 30-jährigen Rechtsextremisten ist gestiegen, und neue Gruppierungen zielen gezielt auf Jugendliche ab.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Das Landesamt für Verfassungsschutz in Stuttgart hat eine Studie veröffentlicht, die einen Anstieg der rechtsextremistischen Aktivitäten unter jungen Menschen in Baden-Württemberg feststellt. Der Anteil der unter 30-jährigen Rechtsextremisten ist gestiegen, und es gründen sich neue Gruppierungen, die gezielt Jugendliche ansprechen.
Immer mehr junge Menschen in Baden-Württemberg gleiten in die rechtsextremistische Szene ab. Der Anteil der unter 30-jährigen Rechtsextremisten im Südwesten sei von 2023 auf 2025 um fünf Prozentpunkte gewachsen, teilte das Landesamt für Verfassungsschutz in Stuttgart mit. Die Verfassungsschützer gehen inzwischen von etwa 400 Personen in der Szene aus, die zwischen 14 und 24 Jahren alt sind. Der gesamten rechtsextremistischen Szene werden rund 3.140 Personen zugerechnet.
Das Landesamt veröffentlichte eine aktuelle Studie zu dem Phänomen. In der jüngeren Vergangenheit gründeten sich demnach immer mehr rechtsextremistische Gruppierungen, die sich gezielt an eine junge Anhängerschaft wenden. «Wir beobachten seit einiger Zeit, dass die rechtsextremistische Szene immer mehr Jugendliche anzieht und sich auch neue Gruppierungen mit entsprechender Ideologie gründen», sagte Verfassungsschutzpräsidentin Beate Bube. «Hier sind nicht nur die Sicherheitsbehörden gefragt, sondern auch die Politik und wiralle, als Gesellschaft.»
Offene Fragen
- Welche spezifischen Ideologien werden von den neuen Gruppierungen vertreten?
- Welche Maßnahmen werden von Politik und Gesellschaft ergriffen, um dem entgegenzuwirken?
- Gibt es regionale Schwerpunkte innerhalb Baden-Württembergs?


