Regierung plant Milliardenteure Gasreserve zur Krisenvorsorge
Auf einen Blick
- Die Bundesregierung plant eine Gasreserve von 24 TWh zur Absicherung der Versorgung in Krisenfällen.
- Die Kosten von 1,2-1,5 Mrd.
- Euro sollen über eine Umlage auf Verbraucher finanziert werden.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Bundesregierung plant eine strategische Gasreserve, um die Energieversorgung in außergewöhnlichen Situationen abzusichern und die Resilienz des Energiesystems zu erhöhen.
Aus dem Ministerium verlautete, es liege ein innerhalb der Regierung abgestimmter Plan vor, um die Gasversorgung auch in außergewöhnlichen Situationen abzusichern. Ziel sei es, die Resilienz des Energiesystems zu erhöhen. Finanziert werden sollen die Kosten in Milliardenhöhe für die Reserve nicht aus dem Bundeshaushalt, sondern über eine Umlage auf die Gasverbraucher. Nach Reuters-Informationen von einem Insider werden die Kosten für Aufbau und Gaseinkauf auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro geschätzt.
Der Plan sieht den Angaben zufolge eine Reserve von rund 24 Terawattstunden (TWh) vor, was etwa zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität entspricht. Um den Gasmarkt nicht zu beeinflussen, soll die Beschaffung über zwei bis drei Jahre gestreckt werden. Die erste Befüllung ist laut Ministerium für den Sommer 2027 geplant. Über den Einsatz der Reserve soll im Krisenfall die Bundesnetzagentur als Bundeslastverteiler entscheiden, etwa bei plötzlichen Importausfällen. Die neue Umlage soll den Angaben zufolge deutlich geringer ausfallen als die Ende 2025 auslaufende Gasspeicherumlage.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Die neue Umlage wird voraussichtlich geringer ausfallen als die auslaufende Gasspeicherumlage.
Wahrscheinlich · Kurzfristig
Offene Fragen
- Wie genau wird die Umlage ausgestaltet?
- Welche Kriterien definieren eine 'außergewöhnliche Situation'?




