Robert Andrich: "Es macht immer noch was mit einem"
Auf einen Blick
- Robert Andrich, Kapitän von Bayer Leverkusen, ist bei der WM als TV-Experte tätig, da er nicht für den Kader nominiert wurde.
- Er äußert Enttäuschung, freut sich aber auf seine neue Aufgabe und blickt auf die EM 2024 zurück, insbesondere auf das Handspiel von Marc Cucurella, das er als Fehlentscheidung bezeichnet.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Robert Andrich ist bei der Fußball-WM 2026 nicht als Spieler, sondern als TV-Experte für MagentaTV im Einsatz. Er wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht nominiert.
Robert Andrich ist bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft nur als Experte und Co-Kommentator fürs Fernsehen im Einsatz. Der 31 Jahre alte Kapitän von Bayer Leverkusen wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht für den Kader nominiert und begleitet das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko für MagentaTV.
„Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich bei der WM als Spieler nicht dabei bin“, sagte Andrich, der bislang 19 Länderspiele bestritt. Zugleich betonte er aber, dass er „Riesenbock auf diese neue Aufgabe“ habe. „Ich werde extrem mitfiebern und das deutsche Team auf eine andere Art und Weise begleiten“, sagte der Bundesliga-Profi. Etwa durch seine Erinnerungen an die Europameisterschaft vor zwei Jahren, die er mit der DFB-Elf spielte.
Kaum verwunderlich, dass er vor dem WM-Auftaktspiel der Spanier gegen Kap Verde (0:0) von Moderatorin Laura Wontorra noch einmal zu der Szene befragt wurde, die wohl jedem deutschen Fan noch in Erinnerung ist: das Handspiel Marc Cucurellas im Viertelfinale der EM 2024, das symbolhaft für das Aus steht.
Nie mit Cucurella über das Handspiel gesprochen
„Ich finde es Wahnsinn, dass das immer wieder nochmal rauskommt. Ich war froh, dass ich es nicht mehr sehen musste“, sagte Andrich leicht genervt, führte dann aber aus: „Dann kam auf einmal die Uefa und hat gesagt: Ja, das war eine Fehlentscheidung von uns. Da kam alles wieder raus. Jetzt wird es auch wieder herausgekramt. Natürlich macht es immer noch was mit einem. Dafür sind wir in dem Moment zu emotional gewesen. Es ist für jeden klar, dass es ein Handspiel war. Das würde ich auch so freiheraus sagen, wenn ich ,Europameister‘ in meiner Vita stehen habe.“
Mit Handspielen im Fußball hat Andrich generell so seine Probleme. „Ich sehe bei der Handspielregel nicht richtig durch. Zum Glück muss ich das auch nicht. Aber es gibt so viele Momente, wo ich der Meinung bin, dass das aus Spielersicht, Sportlersicht völliger Quatsch ist“, sagte Andrich: „Grundsätzlich ist für mich Handspiel die schwierigste Sache im ganzen Spiel. Deswegen gibt es schon das ein oder andere Mal einen Kopfschüttler oder einen Wegwinker. Das ist schon schwierig beim Handspiel."
Offene Fragen
- Wird Andrich seine Expertise erfolgreich einbringen?
- Wie wird die Handspielregel weiterentwickelt?


