Eilmeldung
CN德州首位共和黨女性聯邦眾議員葛蘭傑逝世 享壽83歲TRBIST 100 Günü Düşüşle Tamamladı: Hisse, Döviz, Altın ve Kripto Piyasalarında Son DurumTRÇekmeköy Belediye Başkanı Orhan Çerkez, CHP'den AKP'ye GeçtiITAtalanta affronterà la vincente di Hapoel Tel Aviv-Katowice nei play-off di Conference LeagueRUБеспилотник ВСУ атаковал коммерческий объект в поселке Яковлево Белгородской областиITDue persone gravemente ferite a Riesi, indagini in corsoGLOBALEngland and Wales Experience Driest July on Record Amidst HeatwaveBRCriança de 2 anos morre em capotamento no interior de MG; pai é preso com sinais de embriaguezRUСамолет с двумя людьми пропал в Иркутской областиESEl PP acusa a Pedro Sánchez de ser el "responsable principal" de la crisis migratoria en CeutaCN德州首位共和黨女性聯邦眾議員葛蘭傑逝世 享壽83歲TRBIST 100 Günü Düşüşle Tamamladı: Hisse, Döviz, Altın ve Kripto Piyasalarında Son DurumTRÇekmeköy Belediye Başkanı Orhan Çerkez, CHP'den AKP'ye GeçtiITAtalanta affronterà la vincente di Hapoel Tel Aviv-Katowice nei play-off di Conference LeagueRUБеспилотник ВСУ атаковал коммерческий объект в поселке Яковлево Белгородской областиITDue persone gravemente ferite a Riesi, indagini in corsoGLOBALEngland and Wales Experience Driest July on Record Amidst HeatwaveBRCriança de 2 anos morre em capotamento no interior de MG; pai é preso com sinais de embriaguezRUСамолет с двумя людьми пропал в Иркутской областиESEl PP acusa a Pedro Sánchez de ser el "responsable principal" de la crisis migratoria en Ceuta
Newsgather
ZurückRumänien sprengt Felsen in der Donau für AKW-Kühlung – Hitzewelle führt zu Engpässen
Rumänien sprengt Felsen in der Donau für AKW-Kühlung – Hitzewelle führt zu Engpässen
In Entwicklung
FAZvor 2 StundenEnergy6 Min. LesezeitGermany

Rumänien sprengt Felsen in der Donau für AKW-Kühlung – Hitzewelle führt zu Engpässen

Auf einen Blick

  • Rumänien sprengt Felsen in der Donau zur Kühlung eines AKW.
  • Hitzewellen und Trockenheit verursachen in Europa erhebliche Probleme, von Waldbränden bis zu Lieferengpässen.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die anhaltende Hitzewelle und extreme Trockenheit in Europa führen zu einer dramatischen Verschärfung der Waldbrandgefahr und zu Engpässen bei der Wasserversorgung. Dies beeinträchtigt nicht nur die Umwelt, sondern auch die Energieproduktion und die Landwirtschaft.

Schriftgröße

Die rumänische Marine hat im Bett eines Donau-Arms einen Felsen gesprengt, um die Wasserversorgung des Kernkraftwerks Cernavoda sicherzustellen. Das AKW ist auf das Wasser der Donau zur Kühlung angewiesen, deren Pegelstand aufgrund anhaltender Dürre dramatisch gesunken ist und die Abschaltung des Kraftwerks zu drohen droht. Soldaten sprengten den freigelegten Felsen bei Izvoarele, etwa 50 Kilometer flussaufwärts von Cernavoda. Die Trümmer sollen per Lastkahn an eine Stelle gebracht und versenkt werden, um den Wasserstand zu erhöhen. Verteidigungsminister Radu Miruta bezeichnete die Sprengung als Erfolg und hofft auf ausreichende Wasserzufuhr für das AKW. Er wies auch darauf hin, dass die Sprengung die Donau-Schifffahrt erleichtern werde. Laut Minister hätte das AKW spätestens am kommenden Donnerstag abgeschaltet werden müssen, wenn die Umleitung gescheitert wäre. Bereits in der Vorwoche war ein Reaktor in Cernavoda wegen Kühlwassermangels heruntergefahren worden. Die Behörden hatten zunächst auch die Abschaltung des zweiten Reaktors erwogen, entschieden sich aber für die Wasserumleitung. Die Donau führt derzeit nur ein Drittel der durchschnittlichen Wassermenge für diese Jahreszeit, und ein weiterer Rückgang wird erwartet. Das AKW Cernavoda deckt rund 20 Prozent des rumänischen Strombedarfs.

Angesichts drohender Stromengpässe unterbrechen die Autobauer Dacia und Ford ihre Produktion in Rumänien bis zum 19. August. Weitere Unternehmen werden diesem Beispiel folgen, so Ministerpräsident Ilie Bolojan nach einem Krisentreffen. Rumänien plant zudem eine Verordnung zur Einschränkung des Stromverbrauchs von Großverbrauchern. Der Premierminister sprach von einer Energiekrise, die sowohl auf die AKW-Abschaltung als auch auf die geringere Stromproduktion der Wasserkraftwerke zurückzuführen sei. Erste Appelle zum Stromsparen zeigten bereits Wirkung, der Konsum sei landesweit gesunken.

In Hessen herrscht Wasserspar-Alarm, besonders rund um den Taunus. Die „Wasserampel“ steht vielerorts auf Gelb, in einigen Gemeinden wie Kronberg, Oberursel, Schmitten und Grävenwiesbach sogar auf Rot. Dies bedeutet, dass der Wasserverbrauch auf das Nötigste reduziert werden muss, um die Trink- und Löschwasserversorgung sicherzustellen und einen Notstand zu vermeiden. Versorger bitten darum, keine neuen Pools zu füllen, Fahrzeuge und Gebäude nicht zu reinigen und die Gartenbewässerung einzustellen oder stark zu reduzieren.

England und Wales verzeichnen den trockensten Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1836. Die britische Wetterbehörde teilte mit, dass nur sieben Prozent der erwarteten Niederschlagsmenge gefallen seien, in Südengland sogar nur ein Prozent. Mehr als die Hälfte Englands ist von Dürre betroffen. Bereits im Juni wurde mit 38 Grad ein Temperaturrekord in Großbritannien gemessen.

In Frankreich sind die meisten Waldbrände, die zuletzt wüteten, weitgehend unter Kontrolle gebracht worden, obwohl die Waldbrandgefahr weiterhin hoch ist. Die Situation an der Atlantikküste bei Bordeaux gilt als stabil, und Bewohner evakuierter Orte können zurückkehren. In Le Porge müssen einige Anwohner jedoch vorerst in Notunterkünften bleiben, da im Boden vergrabene Munition aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert war und das Gelände noch abgesucht wird.

Süddeutschland erwartet eine historisch schlechte Zuckerrübenernte, ein Drittel weniger als im Vorjahr. Trockenheit, Hitze und Krankheiten beeinträchtigen die Pflanzen stark. Der Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer rechnet mit der niedrigsten Ernte seit der Wiedervereinigung und erwarteten Auswirkungen auf die Verbraucherpreise, da auch andere europäische Anbauregionen wie Frankreich von schlechten Ernten betroffen sind. Die Pflanzen haben ihr Wachstum aufgrund der anhaltenden Trockenheit vielerorts eingestellt.

Im Nordwesten der USA, insbesondere im Bundesstaat Washington, haben drei verheerende Brände über 600 Häuser und Gebäude zerstört. Die Bürgermeisterin von Spokane bezeichnete die Brände als „schlimmste Naturkatastrophe, die unsere Region je erlebt hat“. Bislang wurden keine Toten oder Verletzten gemeldet, aber angesichts des Ausmaßes könnte sich dies ändern. Über 900 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Brände, die sich über 32 Quadratkilometer erstrecken. Mindestens 15 größere Waldbrände sind derzeit in Washington aktiv und bedecken über 1000 Quadratkilometer.

In Griechenland unterstützen nach einer Beruhigung des Windes wieder 13 Löschflugzeuge und zwölf Hubschrauber die Bodentruppen im Kampf gegen die Waldbrände, insbesondere in den Regionen Attika und Böotien. Die Waldbrandgefahr bleibt jedoch sehr hoch. Die größten Feuer lodern westlich von Athen. Am Sonntag kamen bei der Kollision zweier Löschhubschrauber ein Pilot und ein Copilot ums Leben, was die Zahl der Todesopfer auf fünf erhöhte. Anwohner westlich von Athen wurden zur Evakuierung aufgerufen.

Nach der Hitzewelle erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) ab Dienstag in Deutschland auch heftige Unwetter mit Gewittern, besonders im Nordosten und von Südwesten her. Die Temperaturen bleiben hoch, zwischen 30 und 38 Grad. Sollte bis Donnerstag kein ausreichender Regen fallen, droht eine Verschärfung der Trockenheit und eine weiterhin hohe bis extreme Vegetationsbrandgefahr. Erst ab Donnerstag und Freitag kühlt es voraussichtlich etwas ab, bleibt aber mild.

Für weite Teile Deutschlands, vor allem in der Mitte und im Süden, hat der DWD eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Betroffen sind Regionen von Nordrhein-Westfalen bis nach Bayern. Eine Warnung vor extremer Hitze wurde nicht ausgegeben. Hitzewarnungen gelten bei starker Wärmebelastung, wenn sich Wohnräume nachts nicht abkühlen können und die gefühlte Temperatur am Nachmittag 32 Grad überschreitet.

Die Wald- und Buschbrände westlich von Athen sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Die Feuerwehr konzentriert sich auf zwei Brandherde im Kithairon-Gebirge und nordwestlich von Megara. Die Einsätze bleiben gefährlich, die Waldbrandgefahr ist sehr hoch. Die Zahl der Todesopfer ist auf fünf gestiegen, nachdem am Sonntag bei einem Hubschrauberabsturz zwei Personen ums Leben kamen.

Angesichts des Niedrigwassers am Rhein fordert Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) eine nationale Taskforce zur Abstimmung von Maßnahmen. Dazu gehören zusätzliche Lagerkapazitäten in Häfen, erhöhte Bahnkapazitäten und Priorisierungsfragen für Transporte. Eine solche Vorgehensweise habe sich bereits 2018 bewährt und könne die Situation verbessern, auch wenn sie das Problem nicht vollständig lösen werde.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Weitere Länder werden ähnliche Maßnahmen wie Rumänien zur Sicherung kritischer Infrastruktur erwägen müssen.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

  • Die Strompreise werden voraussichtlich weiter steigen, insbesondere in den von Engpässen betroffenen Regionen.

    Wahrscheinlich · Mittelfristig

  • Es werden vermehrt Rufe nach beschleunigten Klimaschutzmaßnahmen laut werden.

    Möglich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie lange wird die Hitzewelle voraussichtlich andauern?
  • Welche langfristigen Folgen hat die Donau-Sprengung für das Ökosystem?
  • Werden weitere Industrieunternehmen ihre Produktion einstellen müssen?
  • Wie wird die EU auf die zunehmenden Extremwetterereignisse reagieren?

Verwandte Themen

This article was originally published by FAZ.

Ähnliche Meldungen

Ungarns AKW Paks droht komplette Abschaltung wegen Niedrigwasser
Dringend·vor 23 Stunden

Ungarns AKW Paks droht komplette Abschaltung wegen Niedrigwasser

Ungarns Premierminister Peter Magyar warnt vor einer "beispiellosen Energiekrise", da das AKW Paks aufgrund des rekordtiefen Donaupegels vor der kompletten Abschaltung steht. Das Kraftwerk, das fast die Hälfte des Landesstroms liefert, muss bei weiter sinkendem Wasserstand heruntergefahren werden, was zu drastischen Maßnahmen wie Stromsparen und Einschränkungen im Güterverkehr führt.

Tagesschau Ausland
2 Min. Lesezeit
Grenzüberschreitender Energiehandel: Öffentliche Skepsis trotz wirtschaftlicher Vorteile
In Entwicklung·gestern

Grenzüberschreitender Energiehandel: Öffentliche Skepsis trotz wirtschaftlicher Vorteile

Die EU-Kommission fördert den grenzüberschreitenden Ausbau von Energienetzen, um Europa wirtschaftliche Vorteile und Versorgungssicherheit zu bringen. Eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt jedoch, dass die Öffentlichkeit grenzüberschreitende Projekte skeptisch sieht, insbesondere beim Export von Strom und Import von CO₂. Experten fordern transparente Kommunikation über Nutzen und Kostenverteilung.

FAZ
4 Min. Lesezeit
Mehr zu diesem Themarumänien