Russland greift Kyjiw mit Raketen an: Mindestens vier Tote
Auf einen Blick
- Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kyjiw in der Nacht mit Raketen angegriffen.
- Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, 21 wurden verletzt und 40 Gebäude beschädigt.
- Polen sicherte vorsorglich seinen Luftraum.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kyjiw mit Raketen angegriffen, nachdem es zuvor einen ukrainischen Angriff auf ein Wohnheim in Starobilsk gab, bei dem nach russischen Angaben viele Studierende getötet wurden. Präsident Putin forderte eine Reaktion.
Russland hat in der Nacht die ukrainische Hauptstadt Kyjiw mit einer Serie von Raketenangriffen getroffen. Dabei wurden nach Angaben des Chefs der örtlichen Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, vier Menschen getötet – zwei in der Hauptstadt und zwei im Umland – und 21 weitere Menschen verletzt. Insgesamt wurden 40 Gebäude beschädigt. Bürgermeister Vitali Klitschko forderte die Bevölkerung in den frühen Morgenstunden auf, weiter in den Schutzräumen zu bleiben.
Medienberichten zufolge gab es in der Hauptstadt eine Reihe von Explosionen; mehrere Brände brachen aus, darunter einer in der Nähe des Regierungsviertels. Unbestätigten Angaben zufolge soll Russland dabei auch Hyperschallraketen und Marschflugkörper eingesetzt haben. Tkatschenko hatte zunächst von einem Angriff mit ballistischen Raketen gesprochen; unklar ist, ob auch die neuartige Oreschnik-Mittelstreckenrakete zum Einsatz kam. Nach Angaben von Vitali Klitschko sind in allen Stadtteilen Schäden durch die nächtlichen Angriffe zu verzeichnen.
Auch andere Landesteile der Ukraine wurden in der Nacht attackiert. Als Reaktion auf den Angriff sicherte Polen vorsorglich seinen eigenen Luftraum – ein bei größeren Angriffen auf die Ukraine übliches Vorgehen, das mitunter auch den Aufstieg von Kampfjets der Nato-Partner einschließt.
Hintergrund des Angriffs dürfte ein ukrainischer Angriff auf ein Wohnheim in Starobilsk im russisch besetzten Gebiet Luhansk sein, bei dem nach russischen Angaben mindestens 18 Studierende getötet wurden. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte sein Verteidigungsministerium daraufhin zu einer Reaktion aufgefordert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte noch am Vorabend vor einem bevorstehenden Angriff mit der Oreschnik-Rakete gewarnt und die Weltgemeinschaft zu einer vorbeugenden Reaktion aufgerufen.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Weitere Raketenangriffe Russlands auf die Ukraine.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen
Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und Luftraumüberwachung durch Polen und andere Nato-Staaten.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen
Offene Fragen
- Welche Raketentypen wurden genau eingesetzt?
- Wie hoch ist die genaue Zahl der Opfer und Verletzten?
- Welche weiteren Reaktionen sind von Russland und der Ukraine zu erwarten?
- Wie wird die internationale Gemeinschaft auf die Eskalation reagieren?


