Eilmeldung
INTLMajor Fire in Bangkok Bar Kills at Least 27ARحريق حانة في تايلاند يخلف 27 قتيلاًITIncendio in un pub a Bangkok: almeno 27 mortiARنقل 28 شخصًا إلى المستشفى إثر تسمم جماعي في فندق بتركياARاكتشاف بروتين التهابي يسبب تصلب المبايض مع التقدم في العمرRUМИД РФ: Отставка правительства Украины – попытка Зеленского переложить вину за коррупциюARارتفاع حصيلة ضحايا زلزال فنزويلا إلى 4333 قتيلاً وهجوم بطائرات مسيّرة في كولومبياESPasajero de Ryanair hospitalizado tras salir despedido parcialmente por ventanilla rota en pleno vueloESAlcaldes almerienses gestionan el impacto del incendio que causó 12 muertesTRTartıştığı Annesinin Evini Ateşe Verdi, Polis YakaladıINTLMajor Fire in Bangkok Bar Kills at Least 27ARحريق حانة في تايلاند يخلف 27 قتيلاًITIncendio in un pub a Bangkok: almeno 27 mortiARنقل 28 شخصًا إلى المستشفى إثر تسمم جماعي في فندق بتركياARاكتشاف بروتين التهابي يسبب تصلب المبايض مع التقدم في العمرRUМИД РФ: Отставка правительства Украины – попытка Зеленского переложить вину за коррупциюARارتفاع حصيلة ضحايا زلزال فنزويلا إلى 4333 قتيلاً وهجوم بطائرات مسيّرة في كولومبياESPasajero de Ryanair hospitalizado tras salir despedido parcialmente por ventanilla rota en pleno vueloESAlcaldes almerienses gestionan el impacto del incendio que causó 12 muertesTRTartıştığı Annesinin Evini Ateşe Verdi, Polis Yakaladı
Newsgather
BackSchottlands WM-Aus: Die Tartan Army kehrt enttäuscht heim
Schottlands WM-Aus: Die Tartan Army kehrt enttäuscht heim
Sport
Süddeutsche Zeitung25.06.2026Sport2 dk okumaGermany

Schottlands WM-Aus: Die Tartan Army kehrt enttäuscht heim

Auf einen Blick

  • Schottland scheidet nach einer deutlichen Niederlage gegen Brasilien und einer 1:4-Tordifferenz aus der WM aus.
  • Die "Tartan Army" kehrt enttäuscht heim, da die Mannschaft in drei Spielen kein eigenes Tor erzielte und die Hoffnungen auf ein Weiterkommen zerplatzt sind.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Schottland schied nach 28 Jahren WM-Abstinenz erneut frühzeitig aus einem großen Turnier aus, nachdem es in der Gruppenphase gegen Brasilien, Marokko und Haiti angetreten war.

Schriftgröße

Als hätte die Tartan Army, wie die schottischen Fans genannt werden, selbst nicht an ein Ende der Serie geglaubt, erschien sie ausgedünnt wie nach einer verlorenen Schlacht im Stadion. Bis auf einige Tausend Anhänger hatte sich die Mehrheit der einst bis zu 50 000 Personen großen Reisegruppe auf den Heimweg gemacht. Die Tragik lag jedoch nicht allein in der Niederlage selbst, sondern vor allem in ihrer Deutlichkeit. Schottland schließt nun die Gruppe C hinter Brasilien und Marokko mit drei Punkten und einer 1:4-Tordiff­e­renz ab. Die Aussichten, als einer der acht besten Gruppendritten doch noch das Sechzehntelfinale zu erreichen, sind ähnlich düster wie das Wasser im Loch Ness.

„Wir werden nach Hause fahren“, prophezeite Trainer Steve Clarke resigniert. In der ersten Halbzeit versuchten die Schotten, den Ball so zirkulieren zu lassen, wie es sonst die technisch versierteren Brasilianer tun. Die eigenen Fans begleiteten die Kombinationen mit „Olé“-Rufen. Allerdings nur so lange, bis Abwehrspieler Scott McKenna in der siebten Minute den Rückstand mit einem haarsträubenden Ballverlust im eigenen Strafraum einleitete. Kapitän Andrew Robertson, der zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden musste, unterlief beim zweiten Gegentor kurz vor der Pause ein ähnliches Missgeschick. Jeweils traf Vinícius, später noch Matheus Cunha.

Es wirkte beinahe zynisch, dass die Schotten gegen Brasilien lange Zeit mehr Ballbesitz hatten. Sie ließen sich von der Seleção locken, die zunächst so zahm agierte wie ein schlafender Jaguar im Amazonasbecken und dann doch zupackte, sobald der Gegner unvorsichtig wurde. Nach dem Rückstand kämpften die Schotten weiter, hielten mit – und scheiterten wieder einmal an sich selbst. In drei Turnierspielen schossen Clarkes Männer keinen einzigen Treffer; der 1:0-Sieg gegen Haiti resultierte aus einem Eigentor. Besonders bitter ist, dass sie im letzten Vorbereitungsspiel gegen Bolivien noch vier Treffer in der ersten Halbzeit erzielt hatten. Es ist ein Kalauer, über den sogar die selbstironischen Schotten nicht mehr lachen können.

Die Enttäuschung nach 28 Jahren WM-Abstinenz war auch deshalb nach dem Spiel gegen Brasilien so ausgeprägt, weil die Schotten diesmal – wie jedes Mal! – fest davon überzeugt gewesen waren, es endlich schaffen zu können. Zurück blieb der klischeehafte Fatalismus, den keiner so treffend ausdrückte wie Clarke: „Nur Schottland schafft es, einen machbaren Auftaktgegner (Haiti) zu bekommen und anschließend gegen die Nummer fünf (Brasilien) und die Nummer sechs (Marokko) der Weltrangliste antreten zu müssen.“ Zur schottischen Mentalität gehört dennoch, nie aufzugeben. „In allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln“, ließ Goethe seinen Torquato Tasso der Menschheit übermitteln. Wer wüsste das besser als die Schotten?

Offene Fragen

  • Wie wird sich die schottische Nationalmannschaft nach dem Turnier neu aufstellen?
  • Welche Konsequenzen hat das frühe Ausscheiden für Trainer Steve Clarke?

Verwandte Themen

This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

Ähnliche Meldungen

Mehr zu diesem Themaschottland