Schwarzfahrer von ICE erfasst: 70-Jähriger überlebt mit Prellungen
Auf einen Blick
- Ein 70-jähriger Schwarzfahrer wurde in Bayern von einem ICE erfasst, nachdem er aus einem Regionalzug geworfen wurde.
- Er ging zu Fuß auf den Bahngleisen weiter und erlitt schwere Prellungen.
- Die Strecke war gesperrt, 22 Züge verspätet.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Ein Mann wurde von einem ICE erfasst, nachdem er zu Fuß auf Bahngleisen weiterging, nachdem er wegen fehlenden Tickets aus einem Regionalzug verwiesen wurde.
Ein Schwarzfahrer ist nach seinem Rauswurf aus einem Zug zu Fuß an Bahngleisen weitergegangen und von einem ICE erfasst worden.
Der 70-Jährige habe in Aschaffenburg nicht mit einem Regionalzug weiterfahren dürfen, weil er kein gültiges Ticket hatte, teilte die Bundespolizei mit.
Daraufhin sei er zu Fuß weiter in Richtung Schweinfurt gegangen - allerdings an den Bahngleisen entlang.
Dort sei der Mann bei Laufach (Landkreis Aschaffenburg) von einem ICE auf der Fahrt nach Nürnberg erfasst worden.
Der Lokführer habe zwar noch ein Warnsignal abgegeben und eine Schnellbremsung eingeleitet - doch der Hochgeschwindigkeitszug habe den Mann bei etwa Tempo 100 erfasst.
Mann erlitt offenbar nur Prellungen
Laut Bundespolizei kam der 70-Jährige dennoch ohne lebensgefährliche Verletzungen davon.
Ein Sprecher sagte, nach ersten Informationen habe der Mann wohl schwere Prellungen erlitten.
Er sei zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden.
Wegen des Unfalls wurde die Strecke am Freitagmorgen für etwa eineinhalb Stunden gesperrt, laut Bundespolizei waren deshalb 22 Züge verspätet unterwegs.
Gegen den 70-Jährigen werde wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ermittelt.
Offene Fragen
- Warum ging der Mann auf den Gleisen weiter?
- Wie konnte er trotz des Tempos des ICE nicht rechtzeitig reagieren?