Schweres Erdbeben in Peru: Mindestens sechs Tote und 21 Verletzte
Auf einen Blick
- Ein schweres Erdbeben der Stärke 5,1 bis 5,5 im Zentrum Perus hat mindestens sechs Menschen getötet und 21 verletzt.
- Die Region Junín ist besonders betroffen, mit zerstörten Häusern und Obdachlosen in Pumpunya.
- Zwölf Nachbeben wurden registriert.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Peru liegt am Pazifischen Feuerring, einer seismisch aktiven Zone, wo mehrere Erdkrustenplatten aufeinandertreffen, was häufig zu Erdbeben führt.
Nach einem schweren Erdbeben im Zentrum Perus sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden mindestens 21 Menschen verletzt, wie der peruanische Rundfunksender RPP unter Berufung auf den Chef der Zivilschutzbehörde berichtete. Die Zahl der Vermissten ist laut Zivilschutz noch unbekannt.
Besonders betroffen ist die Region Junín im zentralen Hochland des Andenstaates. Perus Geophysisches Institut (IGP) gab die Stärke des Bebens mit 5,1 an, die US-Erdbebenwarte nannte eine Stärke von 5,5. Laut IGP ereignete sich die Erschütterung gegen 21:24 Uhr am Samstagabend südlich des Ortes Chupaca in der gleichnamigen Provinz.
Nach Angaben der Regionalregierung wurden in der Ortschaft Pumpunya rund 49 Häuser zerstört und etwa 200 Menschen obdachlos. Das Gesundheitsministerium richtete einen mobilen medizinischen Versorgungspunkt ein und verlegte ein Feldlazarett in das Katastrophengebiet. Nach Angaben des Geophysischen Instituts wurden bislang zwölf Nachbeben registriert.
In Peru kommt es immer wieder zu Erdbeben, da mehrere Erdkrustenplatten in der Region aufeinandertreffen. Der Andenstaat wie auch seine Nachbarländer Chile und Ecuador liegen am sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde.
Offene Fragen
- Wie viele Menschen werden noch vermisst?
- Wie ist der genaue Zustand der Verletzten?
- Wie schnell können die Obdachlosen versorgt werden?







