Siemens-Chef Busch will Konzern mit „One Tech Company“ modernisieren
Auf einen Blick
- Siemens-Chef Roland Busch kündigt mit „One Tech Company“ eine tiefgreifende Modernisierung an.
- Ziele sind zweistelliges Wachstum und eine Neuausrichtung für das KI-Zeitalter, wobei die Kernstrukturen Digital Industries, Smart Infrastructure und Mobility bestehen bleiben.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Siemens-Chef Roland Busch hat eine neue Strategie namens „One Tech Company“ ins Leben gerufen, um den Konzern tiefgreifend zu modernisieren. Ziel ist es, das Unternehmen für das KI-Zeitalter neu aufzustellen und zweistelliges Wachstum zu erzielen. Die Kernstrukturen sollen dabei bestehen bleiben.
Roland Busch will den Konzern mit seinem Programm „One Tech Company“ tiefgreifend modernisieren. Dem Handelsblatt sagte er exklusiv, was sich in Vertrieb, Entwicklung und Struktur ändert. Axel Höpner 19.05.2026 - 17:50 Uhr Artikel anhören
Siemens-Chef Busch: „Wir geben uns ein neues Betriebssystem.“ Foto: Bloomberg
München. Mit seiner neuen Strategie „One Tech Company“ setzt sich Siemens-Chef Roland Busch ehrgeizige Ziele. „Es ist unser Anspruch, prozentual zweistellig zu wachsen“, sagte Busch dem Handelsblatt. Größe sei im Zeitalter der Plattformen ein entscheidender Faktor.
Zwar bremse derzeit die schwache Weltkonjunktur die Entwicklung, sagte der Siemens-Chef. Dennoch sieht er das Unternehmen in der Lage, nicht nur in einzelnen Jahren, sondern über einen gesamten Geschäftszyklus hinweg zweistellige Zuwachsraten zu erreichen.
Dafür brauche man angesichts der schon starken Marktposition „neue Produkte, neue Geschäftsmodelle und neue Partnerschaften“.
Am Dienstag stellte der Dax-Konzern den Arbeitnehmervertretern im Wirtschaftsausschuss erste Pläne für Umorganisationen im Zuge der neuen Strategie vor.
Zwar laufen die Geschäfte bei Siemens derzeit insgesamt gut – dennoch will sich das Unternehmen für das KI-Zeitalter neu aufstellen: Siemens soll sich zu einem integrierten Technologiekonzern weiterentwickeln. „Und genau daran arbeiten wir.“
Technologie
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Im Interview hat Busch nun erstmals konkretisiert, welche tiefgreifenden Veränderungen Siemens plant, vor allem im Vertrieb und im Technologiebereich. Einen umfassenden Umbau allerdings plant der CEO noch nicht. „Mit Digital Industries, Smart Infrastructure und Mobility behalten wir unsere Struktur bei“, sagte Busch.
Nach Handelsblatt-Informationen könnten im kommenden Geschäftsjahr allerdings weitere Umstrukturierungen folgen. Schon jetzt werden unterhalb der beiden Sparten Funktionen gebündelt. „Die Welt ist kontinuierlich im Fluss“, sagte Busch.
Lesen Sie hier das Interview mit Roland Busch:
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Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Weitere Umstrukturierungen unterhalb der Sparten Digital Industries, Smart Infrastructure und Mobility.
Wahrscheinlich
Siemens erreicht über einen gesamten Geschäftszyklus hinweg zweistellige Zuwachsraten.
Möglich
Offene Fragen
- Welche konkreten Umstrukturierungen unterhalb der Sparten sind geplant?
- Wie genau sollen neue Geschäftsmodelle und Partnerschaften aussehen?
- Welche Auswirkungen hat die Strategie auf die Mitarbeiter?
- Wann genau werden die weiteren Umstrukturierungen im kommenden Geschäftsjahr erfolgen?





